Bella Italia erreicht

Heute bin ich früh wach, bringt aber nix, weil ich meine Powerbank im Büro bei der Anmeldung auflade (Mann ist ja lernfähig) und die machen erst um 9 Uhr auf. Macht aber nix, hab eh Zeit. Bin nämlich auf Urlaub. Pünktlich beim Zusammenpacken setzt Regen ein, eh nur leicht. Aber nass ist trotzdem alles. Na super.

Lieber Kilometerfresser, was ist denn mit dir los, von dir hör ich gar nix. Hast dich eh nicht verschluckt? Ach ja, danke Sonja. Ich hab meinen Irrtum bemerkt – bin ab Nizza wirklich nicht Richtung Heimat unterwegs gewesen und hab deshalb gestern wieder umgedreht. 😉😁 Ich fahr jetzt tohuwabohumässig der Sonne entgegen (am Vormittag).

Rein nach Nizza geht nix weiter aber i bin rechts auf der Radspur und fahr voll vorbei an den Porsches und Ferraris usw. bis zu dem Deutschen, der die Rettungsgasse macht und auf meiner Spur fährt. Auch gut, überhol ihn halt links und weiter geht’s am Radlstreifen.

Heute natürlich wieder Café du Cycliste in Nizza. Im Regen. Hab mir aber wieder kein Trikot gekauft, weil die noch immer keines mit Cookiemonster Design haben. Apropos Cookiemonster, ich fahr heute wieder mit dem grünen Trikot, weil ich befürchte, dass das blaue mit dem schönen blauen Meer der Cote d‘ Azur auf den Fotos nicht harmoniert. Vorausschauendes Anziehen nennt man das. Dachte ich jedenfalls in der Früh. Hier war heute alles verregnet grau. Ab den Col d‘ Eze war sogar richtig starker Regen. Ab Italien war dann Sonnenschein. Aber nasse Strasse. Aber mir hats heute trotzdem getaugt. War super. Mein Track war gar nicht über den Col d’Eze, bin aber rauf, als ich ihn angeschrieben gesehen hab, weils echt lässig zu fahren war da und volĺ wenig Verkehr. Nur unten im Tal is es echt arg. Nur Stau, aber mit dem Radl fahr ich den Mopeds am Mittelstreifen nach und überhol alle. Juhu!

Mein Campingplatz in Frejus.
Der wohl niedrigste Col der Tour.
Charlton. Quasi des Necredco von Cannes.
Necresco. Quasi des Charlton von Nizza.
Die Korsika Fähre.

Nachtrag aus Frankreich: soviele angeklebte Autospiegel oder verlore Autospiegel wie da gibt’s sonst nirgendwo auf der Welt.

Was fällt auf auf der Cote d‘ Azur: Die Mädels joggen und die Jungs fahren teure langsame Rennräder. So schaut’s aus.

Nachtrag zum Café du Cycliste: Ich komm rein und die beiden hinter der Bar haben eine Gaude. Fragt der, der letztens auch da war, ob ich die Turin Nizza Rallye gefahren bin. I sag ja sicher und der Typ freut sich einen Haxen aus. Die haben gewettet hat er gesagt. Er hat gewonnen. Ich kauf ihm einen Café ab und freu mich mit ihm, weil er mir ein Mont Ventoux Abzeichen schenkt. Juhu!

Nach Nizza wars dann teilweise recht blöd zum Navigieren. I hab mit dem Navi diskutiert, wie ich es vor 45 Jahren aus der ersten Reihe im Vauxhall gehört hab. Des Navi schickt mich nach links, ich fahr links und dann sagts, dass ich wenden muss, weil ich falsch abgebogen bin. Hallo, du wolltest doch, dass ich nach links fahr. A Wahnsinn! Und dann am Schluss jagts mich an Berg rauf. Steil wie der Salzberg in Hallstatt und der hat 30 %. Irre des Navi. Morgen fahr ich nach Karte! I brauch Abstand zu der Stimme.

Jetzt bin in einem kleinen Campingplatz und schau rüber nach Sanremo. Lässig da und gemütlich.

Blick vom Zelt.
Offizieller Raviolitag!

Keine Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Neueste Kommentare