Si, Grazie, Finito

Mit Si und Grazie kommt man Italien schon ganz gut durch – ich zumindest – hat schon unser Fremdsprachenexperte Christof festgestellt. Das hat damals vor ca. 2 Wochen begonnen, als wir auf irgendsoeinen (sagen wir aber nicht dem Gerhard, dass i ned weiß wie der Hügel heißt) Gravelanstieg unterwegs waren und ich meine Trinkflasche bei einem Brunnen aufgefüllt hab. Ich steh also da beim Brunnen ziemlich im Gatsch. Kommt so ein italienischer Rennradler daher (ja am Gravel) und quatscht mich voll und hält dann seine Trinflasche her. Man muss sagen, der fuhr kein Cookiemonster Trikot, der hat ganz a andere Wäsch angehabt. Ich hab zwar nix verstanden aber mir war schon klar, dass er erstens Wasser will und zweitens sicher nicht in den Gatsch steigt. Also füll ich ihm die Flasche an uns sag auf sein geschwafel Si, Grazie – und alle waren happy. Und dann hab ich halt öfters Si und Grazie gesagt, wenn i nix verstanden hab. Das Ergebnis waren immer fröhliche Gesichter. So war das und so bleibt das.

Ich (rechts) fahr ein Stück den Po (links) entlang.
Radweg entlang der Lagune

Bevor jetzt blöde Kommentare kommen, nein in Frankreich hab i ned Si und Grazie gesagt. Da hat der Christof gesprochen. Übrigens hat er mir gesagt, wie das dünnste Buch der Welt heißt: „Italienische Heldensagen“. So i fahr heute aber auch Rad. Wenig spektakulär, durch Italien halt. Gleich in der Früh hab ich den Po (Fluss) überquert. Dann gings weiter nach diversen Diskussionen mit diversen Naviapps mit eben verschiedenen Naviapps durch Padua, Mestre, entlang der Lagune und dann über Jesolo zum Camping Altanea in Duna Verde bei Caorle. So, und da wart i jetzt auf morgen, weil da meine Family kommt. I hab sie quasi überholt. Aber ja nur wegen meinem Knie. Weil erstens wäre ich ohne Knieschmerzen jetzt noch eine Woche lang auf irgendwelchen schweizer Passtrassen unterwegs – an dieser Stelle Danke an mein rechtes Knie für den Badeurlaub mit der Familie – und zweitens weiß ich ja noch von meiner Nordkapptour, dass bei Schmerzen Voltadol und Bewegungstherapie recht gut helfen, also zweitens hab i gut mit Voltadol geschmiert und lockere, vernünftige Bewegung gemacht. Berge waren halt ned locker genug, deshalb ja die Routenänderung. Und weil i mit völlig gesundem Knie baden möchte, hab i halt dementsprechend Bewegung gemacht und jetzt bin i halt jetzt schon da. Macht mir aber eh nix, die eine Nacht kann i schon warten. Tu ich auch und ist jetzt Schluß mit der Tour und den Knieschmerzen. Mit dem Blog auch ersteinmal. Si, Grazie, Finito.

Zum letzten mal: Campingplatz erreicht.
Das Cookiemonster sagt Grazie und arrivederci!

11 Antworten

  1. Tom K sagt:

    War jedenfalls lässig ein klein wenig dabei sein zu können.
    Danke und alles Gute

  2. Sonja sagt:

    Wünsche dir einen schönen Urlaub (natürlich auch dem Cookiemonster), da habt ihr euch jetzt ein großes Gelati verdient. War wie immer eine Freude deine Berichte zu lesen und ein bisschen mitzufahren.

  3. Gerhard sagt:

    Danke für die täglichen Berichte. Ich weiß von einigen (dir nicht bekannten) Personen, dass sie hier auch stets mitgelesen haben. Schönen Urlaub – und in der Zeit, bis deine Familiy kommt, kannst ja mal schon dein Rad putzen. Denn der Sulzberg steht noch …

  4. Christof sagt:

    Schade, dass es jetzt auch mit den Berichten vorbei ist, haben mir täglich den Morgen versüßt. Schönen Urlaub und aufpassen: caldo, caldo!

    • Harald Rinner sagt:

      Danke sehr, ja ich hätte dich schon öfters ganz gut brauchen können. Vor allem in Frankreich. LG vielleicht geht ja einmal eine gemeinsame Runde – aber locker (wegen meinem Knie, is jetzt aber eh wieder gesundet)

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