Turin-Nizza-Rally und Mont Ventoux 2021

Hier gibt es die täglichen Beiträge der Tour. Beginnend mit einer abentlichen Stadtrundfahrt in Turin bis nach Nizza und dann alleine weiter durch die Verdonschlucht zum Mont Ventoux und dann hab ich meine Pläne geändert…

Prolog: Schon wieder auf Tour

Jeah, das hab ich alles mit:

Nach einer langen aber kurzweiligen Autofahrt sind wir bei unserem Hotel in der Nähe von Turin angekommen. Zuvor mussten wir (Gerhard und Christof) allerdings noch die Räder im Auto verstauen während ich dazu verdonnert wurde diese Großtat der Schlichtkunst für die Nachwelt zu dokumentieren.

Also im Hotel angekommen, begaben wir uns auf unsere Räder und gingen auf Sightseeingtour nach Turin.

Am Heimweg sind Mücken und Gelsen frage nicht. Kopf in den Ameisenhaufen stecken – könnte nicht schlimmer sein. Aber: Heimfahren zum Hotel geschafft und jetzt sitzen wir beim Bier und lauschen den Klängen eines Rockkonzertes. Gute Nacht.

Und morgen beginnt die Tour…

Tag 1: Dem Ziel kein Stückerl näher

Hotel Rezeption – zahlen und los geht’s. Aber eben nicht ganz so schnell. Der Herr an der Rezeption möchte eine 10 Sterne Bewertung haben für sein Hotel. Dann fragt er uns noch was wir vorhaben und sagt, dass der Col del Lys ganz besonders schön sei. Wir haben auch schon überlegt, ob wir den heute machen. Jetzt ist es fix – wenn der doch so schön ist. Also plagen wir uns dort hinauf. Und siehe da: so schön ist der gar nicht, der Col del Lys und die 10 Sterne Bewertung fürs Hotel wird wohl auch nix lieber Herr.

So, aber der Reihe nach. Raus aus Turin, dann geht’s bald bergauf. Irre Hitze, mir ist das zu heiß. Ich fahr ein bisserl langsamer und Gerhard und Christof nehmen Rücksicht und Gas raus. Danke. Weiter oben ist es dann kühler und mir geht’s besser. Irgendwann sind wir dann am Col del Lys und naja…

Runter geht’s und dann bald rauf auf den Colle del Colombardo. Unten Asphalt und dann folgt bald Schotter, grober Schotter. Also eigentlich liegen da irre Steine am und im Weg herum. Steil ist er auch und gewaltig lang bis 2100 Meter. Laut Strava sind 1500 Höhenmeter zu bewältigen. Der Gerhard weiß das sicher besser – werd ich nachfragen.

Hab mittlerweile erfahren, dass niemand, wirklich NIEMAND, der den Colle del Colombardo fährt vorher sowas wie den Col del Lys fährt. Aber i muss da mit. Wem fällt sowas ein? Also der Name des betreffenden beginnt mit G.

Irgendwo, i kenn das alles ja ned, wird der Colle del Colombardo – heute hat er übrigens eine Zeit lang Colle del leck mich am A… geheißen – als extrem schwerer Anstieg beschrieben. Stimmt. Und i hab richtig Knieschmerzen gehabt. Sind dann durch die Bewegung eh besser geworden, gefährden aber hoffentlich nicht mein Restprogramm. Warum fährt man den Colombardo eigentlich? Weil er da ist. Ich meine, man kann ihn getrost weggeben. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich vor einer Woche bei der Salzkammerguttrophy ca. 15 Stunden im Regen unterwegs war. Die gut 7000 Höhenmetern haben schon Spuren hinterlassen. Körperlich und auch mental. Mein Knie hab ich definitv überlastet und zum Bergauffahren fehlt mir noch die Motivation und der Spaß. Es ist a bisserl die Luft draußen, das kann sich aber recht schnell ändern. Ich bin mit meinen beiden ja voll gerne unterwegs, sind immer lustige und lässige Tage am Rad.

Nach getaner Arbeit gab’s dann aber ein vorzüglichen Mahl in Susa – da sind wir jetzt. Morgen wartet der nächste Riese…

Und das beste am Schluss: wir sind jetzt kein Stück näher bei Nizza als bei unserer Abfahrt in der Früh!

Tag 2: Panorama, Panorama!

Neuer Tag, neuer Berg. War aber eh klar, dass wir nicht zum Kilometermachen da sind und auf Durchschnittsgeschwindigkeit fahren wir auch nicht, nein wir schauen was sich an Bergen auftürmt und dann fahren wir da drüber. Ob das dann am Weg nach Nizza liegt ist dabei eher zweitrangig. Wir fahren halt den Turin-Nizza-Rallye-Track.

Nachdem gestern am Weg zum Colombardo mein Knie teilweise recht heftig geschmerzt hat, hab ich mir heute in der Früh eine Voltadol geholt – also holen wollen. Aber auch in Italien ist heute Sonntag. Also dann eben morgen.

Gestern, voll cool, hatten wir eine 20 km lange Abfahrt! Heute, weniger cool haben wir mit einem 19 km langen Anstieg mit i glaub 1700 Höhenmeter begonnen. Ned cool, wenn´st in der Früh losfährst und nach 500 Metern mit dem ersten Gang unterwegs bist.

Also Col delle Finestre – den muss jeder Radler einmal gefahren sein. Angeblich. Gut, gefahren und abgehakt. Obwohl tolles Panorama da oben. Dann ging es gleich volley weiter auf die Strada dell Assietta – noch höher, auf über 2500 m und grober Schotter. Da geht’s dann immer a bisserl rauf und runter. Panorama  – die Sensation. Lässig. Echt cool. Und dann der Downhill, da hab ich dann mit dem Mountainbike schon meine Vorteile gehabt. Nix Grupetto wie beim Raufradeln. Beim Rauffahren ist nämlich der Gerhard vorne und Christof und ich folgen mit Respektsabstand im Grupetto. Aber jetzt eben Downhill. Da folgt dann das Grupetto hinter mir. Yeahhh! Aber leider ab morgen – Asphalt. Und i mit dem Mountainbike. Wird kein Vorteil sein, aber wurscht – Grupetto mit Christof und die Aussicht genießen. Aber vorher brauch i noch eine Voltadol für mein Knie. Ist ja Montag, auch in Italien – sollte also kein Problem sein und alles ist wieder gut.

Nach 4 Stunden sind wir 35 km gefahren  – das gab’s noch nie bei mir. Aber eben irre bergauf und Schotter der gröberen Art. Und so waren es wenige km und auch überschaubare Höhenmeter bei sehr großer Anstrengung. Mittlerweile hab i aber trotz der Anstrengung wieder Spaß beim Radlen – auch bergauf – gefunden. Die Stimmung passt und das Panorama ist der Hammer.

Wir sind jetzt in einem Zimmer bei Urlaub am Bauernhof in einem Bergdorf in der Nähe von Sestriere.

Tag 3: Super Gegend, aber…

…der körperliche Verfall setzt bei mir ein. Hab heute Voltadol gekauft – wirkt super. Allerdings leider nicht bis am Abend, sondern nur bis zum Nachmittag.

Heute ging’s rauf auf den Col de Echelle und dann nach Briancon und dann gleich auf den Col d’Izoard. Und heutiger Vorsatz für mich, weil voltadolbedingt knieschmerzbefreit: heute kein Grupetto. Anstieg 19,5 km lang und i muss vorne fahren. Tu ich auch. I fahr ganz ordentlich und hör schon leichen Unmut, dem angeblich recht forschem Tempo geschuldet. Aber dann bei km 10 übernimmt Christof die Spitze. Aha, Tempo geht nix komma garnix runter – Christof will wohl auch nicht ins Grupetto. Aber dann, leider – 5 km vor dem Col – Tempo rausnehmen. Wieder Grupetto. Christof gesellt sich auch zu mir und so ist wieder alles wie gehabt. Und mein Knie tut auch wieder weh – Nachmittag halt, da ist das jetzt immer so. Vielleicht fahren wir morgen früher los und machen am Nachmittag eine Pause, dann wäre das optimal für mein Knie. Könnte aber auch so sein, dass die Schmerztablette ned so gewirkt hat wie ich mir das erhofft habe, weil’s eine Grippetablette war. Ich nehm jetzt die andere, die ich mit hab. Mal schauen was die bewirkt…

Wahrscheinlich brauch ich nur ein paar lockere Tage und dann is eh wieder alles gut. So, passta, i will da ned ewig herumjammern – super ist es hier, voll schön. Gigantisch. Und echt lustig mit meinen Kollegen. Macht Spaß und ist einfach gewaltig. Vielleicht wenn i doch a ganz kleine Kritik äußern darf. Auf direktem Weg fahren nicht nach Nizza. Macht eh nix, weil sie dafür unglaublich schön ist, unsere Strecke. Großes Lob an den Gerhard. Und heute hat er mir seine Karten gezeigt und wo wir jetzt dann weiterfahren und siehe da, auf keiner einzigen – auf gar keiner ist Nizza drauf. Christof ist sowieso der Meinung, dass wir zum Genfersee fahren.

Am Ende des Tages biegen wir Richtung Col d’Agnel ab und fahren noch ein Stück rauf. Das Ding geht auf 2744 Meter rauf. Morgen fahren wir da ganz rauf. Heute bis auf ca. 1900 m und dann Quartier suchen. Haha, da hat nix offen. Aber ein paar Einheimische haben uns geholfen, Anruf – Quartier gecheckt und pasta. Super! Also fahren wir wieder ca. 3 km den Hügel runter und haben ein schönes Zimmer und hoffentlich ein gutes Essen. Jetzt geht’s zum Essen. Also Mahlzeit.

Apropos Essen und das „Aber“ in der Überschrift: hab heute am Nachmittag einen Zahn verloren, also nicht ganz. Hab ihn eh gefunden und aufgehoben, aber im Mund ist er nicht mehr. Schade. I bin des nicht gewohnt dass i Schwächen hab, normalerweise schwächelt immer das Material. Ist aber eh kein Problem, hab ja noch 31 andere Zähne. Ich hoffe nur, daß das nicht so weitergeht mit dem körperlichenVerfall, sonst schau ich in Nizza schlimm aus.

Tag 4: Golftag

Christof und ich haben entschieden heute einen gemütlichen Golftag zu verbringen. Wir rollen einmal locker den Agnel hinauf und da suchen wir uns dann was zum Verbessern des Abschlags. So der Plan. Heute eben gemäßigt! So jetzt geht’s los!

Der Christof ist überhaupt einzigartig, genialer Radler, super Humor und wahnsinnig gscheit. Der weiß nicht nur alles, nein, der spricht auch alle für uns notwendigen Sprachen, plus Englisch. Und das in Wort und Schrift. Super. Und das Entenbrustfilet, das wir im piekfeinen Lokal im Bergdorf bestellt haben war immerhin Fleisch und zwar gutes – ich vermute vom Rind – hat also alles (fast) gestimmt was er uns übersetzt hat. Danke!

Col d’Agnel bin ich, nennen wir es defensiv, gefahren und wir haben die Gegend bewundert, oben sowieso lässig und Grenzübergang nach bella Italia. Und jetzt Golf, aber leider zu windig. Also runter ins Tal, dann dem Gerhard, der im Filipo Ganna Style durchs Tal fetzt, folgen. Mittagspause in Sampeyre und wieder rauf auf den nächsten Hügel. Irgendsoein Wallfahrtkirchending, der Gerhard weiß das alles perfekt – i ned – weil es mir wurscht ist, sag ich ihm aber ned. Von dort geht’s dann bald schottermässig weiter auf den Col di Sampeyre und zwar über die Vairaita-Maira-Kammstraße. Die Einheimischen sagen dazu Kanonenstraße.

Manchmal ist die Grenze zwischen Gravel-Eldorado und Moutainbiketrail verschwommen – an der Kammstraße gewiß nicht. Da hab ich dann schon einen Vorteil mit meinem Gefährt – sonst ja eher weniger. Aber mir hats echt voll getaugt. Irre lässig die Straße, einiges an Höhenmetern und Schotter, grober aber mit dem MTB gut fahrbar und auch mit Gepäck nicht zu steil – super; und das Panorama ist der Hammer, also bis auf den letzten km – da war leider Nebel.

Aber dann bin i oben – glaub i zumindest, Nebel, Schlechtwetter. I warte, fahr dann aber nach Rücksprache weiter bis zum Beginn der Asphaltstraße runter und da, nach der letzten Kuppe und Kurve – Sonnenschein. Hui, juhu. Ist nämlich schon 19 Uhr vorbei und Quartier haben wir auch noch keines. Mit Golf wars auch noch nix heute – wird wohl verschoben auf morgen. Aber macht nix, weil die Kammstraße war sowas von lässig. Der Christof mit seinem Gravelbike sieht das nicht ganz so. Gar nicht so. Hat ihm nicht gefallen. Wurscht, morgen golfen wir und das wird sicher lustig

Noch a paar Fotos, eher die besseren, weil vom Gerhard:

Wir sind jetzt nicht weit von Col du Sampeyre herunten in einem Refugium. Gute Nacht.

Tag 5: Gemütlich durch den Regen und dann nach Peru

War eh ganz lässig unsere Tour bis jetzt und richtig schöne Fleckerln haben wir auch gesehen, aber laut Christof, und da muss i ihm jetzt schon Recht geben, wars ned besser als am Hochkar. Dort is es auch so schön wie hier. Und manchmal neblig wie hier oder verregnet wie hier oder windig wie hier. Aber heute geht’s durch die Elva-Schlucht. Super gefährlich wegen Steinschlag aber eher nicht gesperrt und schon recht schön. Aber a ned schöner als am Hochkar. Heute war eh kein Steinschlagwetter.

Nach der Schlucht drückt den Gerhard was im Gravelschuh. Hat er sich ja extra gekauft, den Gravelschuh – also zwei Gravelschuhe, einen rechten und einen linken. Extra für diese Tour. Feines Schuhwerk, muss man schon sagen. Und jetzt drückt der Schuh, weil Schotter drinnen ist und was sagen Christof und ich wie aus der Pistole geschossen: Hallo – Gravelschuhe, was soll denn da sonst drinnen sein? Das finden zwei von drei recht lustig.

Ganz schön Regen hatten wir dann am Weg zum Col de Preit und bei einer Kreuzung warten wir scheinbar den Regen ab – im Regen stehend. Der Track wird gesucht. Track gefunden- weiter geht’s und irgendwann hört der Regen dann auf.

Oben am Col de Preit ist super schönes Wetter. Panorama – die Sensation. Ist vielleicht ganz gut, dass wir ned direkt nach Nizza durchsausen. Wäre sicher auch nett, aber so…

Col de Preit, weiter zum Refugio della Gardetta auf 2335 m und dann die Maira-Stura-Kammstraße. Ganz ehrlich, da sagt sogar der Christof, dass es schöner ist als am Hochkar. Ich geb ihm Recht. Die Fotos sagen eh alles und von Regen zum Glück keine Spur. Little Peru of Europe nennt man das hier.

Wieder im Tal gibt’s noch einen kurzen 550 Höhenmeter Anstieg zur Wallfahrtskirche Madonne del Colletto und dann brausen wir auf der anderen Seite runter und dann hinter der Gerhard „Filippo Ganna“ Lokomotive durch das Tal mit 40 und mehr km/h.

Der ist überhaupt ein super big Boss der Tour der Gerhard. Zu viel loben ist nicht gut, eh klar. Bevor alles fertiggefahren ist sowieso nicht. Muss man ihm ja auch nicht sagen, aber die West, Nord, Ost-Abstecher sind schon das i-Tüpfelchen, die machen erst so richtig schön die Tour. Ein Wahnsinn wo er uns hinbringt, voll schön und teilweise sowas von aus der Welt. Ganz ehrlich ist es da schon a bisserl schöner als am Hochkar – sagen wir ihm aber nicht, wir ziehen ihn da a bisserl auf, unseren Mastermind. Aber schon beeindruckend, wo er sich überall auskennt und uns hinführt. Super! Muss man ihm aber nicht zu sehr loben – reicht am Ende der Tour völlig. Nach dem Motto: nicht geschimpft ist gelobt genug. Und Fotos macht er auch noch – aber schaut selbst…

Nach der Tour werd ich’s dem Gerhard schon sagen, das heute war einer meiner allerschönsten Radlausflüge ever – (fast) noch schöner als am Hochkar. Danke dafür!

Tag 6: Viva la France und ciao Gelati

Na super, heute hätte ich wirklich noch gut geschlafen, aber nix da, aufstehen, waschen, packen, Abfahrt, los geht’s – aber leider nein. Mein Hinterreifen ist aufgeschnitten. Kleiner Schnitt, aber der Schlauch schaut schon durch. Meine Kollegen begutachten hilfreich und danach schaut der Schlauch dann richtig raus. So was tun? Meine Radlkollegen haben Ratschläge ohne Ende – Danke dafür. Ich möchte den neuen Ersatzmantel nicht verwenden, weil heute wirds richtig schwierig, steinig, technisch – also a große Beanspruchung fürs Material. Da hätte ich dann gerne den neuen Mantel noch als Ersatz. Also leg ich ein Stück von einem alten Schlauch, das mir Christof schenkt, beim Schnitt unter – Reifen aufpumpen, fertig los. Danke Christof. Heute geht’s nach Frankreich. Waren wir eh vor ein paar Tagen auch schon. Jetzt bleiben wir aber dann dort und noch immer kein Gelati gegessen – Sauerei!!! Zu allem Überdruss entdecken wir in der Früh ein Verkehrsschild mit Richtung Turin – wir sind jetzt den sechsten (6.!!!) Tag unterwegs und Turin ist immer noch angeschrieben. Nizza noch immer nicht!

Rauf geht’s gleich auf den Col du Tenda. Lässige Auffahrt aber heiß – eh wie immer. Oben angekommen beginnt die ligurische Grenzkammstraße. Die wollen wir fahren. Aber nix da. Unser wichtiges Mitglied verdonnert uns wieder ein Stück auf der anderen Seite des Passes nach unten zu fahren, damit wir doch die tollen Serpentinen sehen können, die es da unten gibt. Inzwischen kennen wir Serpentinen eh schon sehr gut, aber natürlich folge ich brav und mache das. Und wieder einmal war das echt lohnend. So, und wieder oben angekommen, geht’s weiter auf der ligurischen Grenzkammstraße.

Ich hab definitiv das richtige Rad mitgenommen. Mit dem Renner mit Gravelreifen wäre das sowas von gar nicht lustig heute und auch schon in den letzten Tagen gewesen. Da hätte ich definitiv nicht genügend Schimpfwörter parat um hier mit dem Renner zu graveln. So wars heute bergauf lässig und runter richtig fun, yeah – hab sogar einen kleinen Jump eingebaut – yeah, sowas von lässig. Meine beiden Gravelkollegen sind auch recht glücklich mit dem Trail, also alles bestens.

Gut, dann kommt der letzte Downhill nach La Brique und der ist dann schon recht Mountaibike. Eh lässig, aber jetzt halt nur für 1 von 3 richtig lässig. Ich fahr voraus und sitze dann am Wegesrand und warte und schreib an meinem Blog. Wir kommen ja eh immer erst spät ins Quartier und dann dauert das immer ewig, deshalb nutze ich jetzt diese Pause. Danke liebes Mountainbike, durch dich komm ich früher ins Bett.

Der Trail ist hart, schwierig und lang – gravelfeindliches Gelände! Hochachtung an meine Kollegen mit den Crossbikes. Wahnsinns Leistung. Gut 20 km in sowas von gravelungeeignetem Gelände bergab – ned lustig. Aber die Stimmung passt. Also große Leistung liebe Jungs, Hut ab!

Tag 7: Gefangen im Nirgendwo

La Brique ist schon schön. Echt schön. Deshalb bleiben wir da a bisserl länger. Deshalb – wir rollen gemütlich die Gassen ab – und wegen der Strassensperre. Unwetter haben, eh schon lang her, die Straßen zerstört und die werden nur temporär geöffnet. In unserem Fall heißt das 3 Std warten oder per Zug fahren. Tenderbahn, weltberühmt, eine Option. Aber, aber, der Zug fährt uns vor der Nase davon. Nächster Zug geht in 2 Std. Deshalb mein Vorschlag: Gelati. Problem dabei: nicht einmal Christof weiß was Gelati auf französisch heißt. Ha, weiß er doch, aber es gibt hier weder Kaffee noch Gelati. Leider.

So, wir fahren jetzt einen gesperrten Weg, der weit oberhalb der Strasse verläuft. Gesperrt ist er angeblich. Schild haben wir aber keines gesehen. Ein Einheimischer hat es gesagt. Ob Lebensgefahr besteht oder aber eh keine Lebensgefahr besteht haben wir nicht ganz verstanden. Na, natürlich alles ganz save.

Weiter geht’s auf den letzten 2000er für lange Zeit. Ned schön. Da liegt ein völlig kaputtes Auto im Flussbett, da fehlt die Hälfte von Häusern, es ist wirklich arg, was da los war. Unwetter haben da entlang vom Fluss alles mitgerissen. Wir radeln an den Baustellen vorbei, den Fluss bzw. Bach bergauf. Ein paar Arbeiter, die die Straße wieder in Stand setzen machen Mittagspause und grillen über einer Scheibtruhe. Wir radeln in der glühenden Mittagshitze. Es ist a Wahnsinn. Nach 1700 Höhenmeter sind wir oben am Pointe des tres Communes und freuen uns darauf endlich das Meer zu sehen – aber wo ist es denn? Rundherum nur Berge. Nix vom Meer zu sehen. Wir radeln ins Tal und dann ist Schluss für heute.

Denkste, nix Schluss, kein Quartier frei, alles belegt – Freitag eben. Na super. Wir fahren weiter, den Col de Braus ein Stück hinauf. Kein Quartier. Also weiter. Dann sind wir oben. Wir zweigen nicht ins Gravelgebiet ab wie geplant, weil es bereits 21 Uhr ist und radeln auf der Straße Richtung Nizza. Kurz gesagt: um 23:30 Uhr beziehen wir hier ein Hotelzimmer. Abendessen waren wir noch nicht. Es war schon a bisserl abenteuerlich heute. Aber lässig mit so tollen Leuten unterwegs zu sein Danke dafür lieber Gerhard und lieber Christof.

Nizza erreicht

So, jetzt wird´s spannend. Ist es da, oder ist es nicht da, das Packerl, das ich zum Café du Cycliste geschickt habe. Ist es da, geht’s weiter oder muss ich mit den beiden Radlkollegen die Heimreise antreten. Spannung, Spannung…

Tag 8: Alleine geht’s weiter…

Ja, da ist es ja. Hurra ich hab das Packerl bekommen. Es kann weiter gehen und jetzt ist dann sicher auch Zeit für ein Eis. Bin ja ziemlich geschafft vom Fahren mit Gerhard und Christof. Gestern waren wir ungewollt recht lange unterwegs. Hatten gestern zwei echte Rollerberge, aber so richtig rollt’s von 400 Meter auf 2100 Meter halt dann doch nicht – außerdem waren ja auch 1000 Höhenmeter auf Schotter. Macht’s nicht leichter. Gut, also müde. Heute gut gefrühstückt und dann war mein Packerl tatsächlich da beim Café du Cycliste. Die Freude war groß.

Wir trinken dort noch etwas gemeinsam und dann trennen sich unsere Wege. Gerhard und Christof fahren über die Grand Corniche nach Ventimiglia in Italien. Dann fahren sie mit dem Zug (mit der Tendabahn) weiter zum Auto nach Turin. Gute Heimreise Jungs. Ich verlasse Nizza Richtung Westen und dann biege ich Richtung Verdon ab.

Ich fahre Richtung Verdonschlucht. Eh schön, aber rauf geht’s wieder recht ordentlich, auf 1100 Meter. Dann fängts auch noch an zu blitzen. Ich komm rechtzeitig in eine Bushaltestelle. Das Gewitter hört überhaupt nicht mehr auf, wird immer heftiger. Hagel, Eis, Bäche auf der Straße, alles dabei. Ich wart das alles ab, hab eh a gute Jause dabei. Aber es wird immer schlimmer. Das Radl steht auch schon in der Bushaltestelle weil der Hagel echt arg ist. Ich kauere auf der Sitzbank im Bushüttl und drück mich voll gegen die Wand, weil der Sturm den Hagel hereinpeitscht. Irgendwann geht’s dann weiter und i komm noch nach Castellane. Auf und neben der Straße schaut es aus wie im Winter – alles weiß, aber kein Schnee, sondern Hagelkörner. Der Verdon ist sowas von dreckig. Schade, ich wollt eigentlich morgen schöne Fotos machen von der Schlucht und einem grünen Verdon. So, Castellane – i mit Zelt und dann is auf den ersten zwei Campingplätzen nix frei und es blitzt und donnert und regnet schon wieder. Aber alles ist gut. Zelt steht und zwar im Weltuntergang-Regen auf Campingplatz Nummer 3 und i lieg gemütlich drinnen herum. Zelt ist dicht! Gute Kekserl hab i auch. Mampf.

Ich fürcht, ich hab die falsche Entscheidung getroffen. Ich hätte mit Christof und Gerhard mit heimfahren sollen. Mein Knie ist heute erstmals angeschwollen und beim Gehen schmerzt es auch schon. Das ist neu. Die restliche Tour geht eher ned wie geplant. Aber ich hab ja die beste Frau der Welt!!!!! Hätt mich glatt abgeholt von da. Bist wirklich die tollste. Ich ❤ dich. Brauchst mich ned abholen, erstens kann i zugfahren und zweitens wird’s sicher wieder besser. I überleg mir was – die Alpen werden’s wohl nicht werden wie geplant, des geht ned und da muss i mi erst dran gewöhnen. Und des tut momentan mehr weh als die Haxe. Und draußen schifft es noch immer sowas von….

Tag 9: Was zum Geier?

So sollte ein Tag anfangen: ich wach auf und das Knies ist wieder gut. Danke für alle Ratschläge, aber es passt wieder ganz gut. Ich fahr jetzt einmal weiter, die Tour über die Alpenriesen wird’s aber nicht spielen – bin ja ned blöd. Ned wegen den Berg, die mag ich ja eh, aber für die Haxen wärs wohl ned gut. Ich hab mir das Knie bei der Salzkammergut-Trophy einfach ein bisserl überlastet und hätte noch ein paar Tage Pause gebraucht. Eigentlich auch vom Kopf her. Waren halt doch 205 km und über 7000 Höhenmeter bei Regen. Aber egal, passt ja alles und die Tour wird eben kürzer und die Route geändert. I hab da schon einen Plan – hab viel überlegt in der Nacht. Und jetzt ist alles gut!

Uns so fängt der Tag doch nicht so gut an – Straßensperre. Soll man das ernst nehmen? Weg mit dem Schild und weiter fahren…

Ned wirklich ein Hindernis für mich.

I mach Mittagspause unten nach der Abfahrt auf einer Wiese neben einem Feldweg. Da fährt ein alter Traktor vorbei, bei uns wär’s wohl ein 15er Steyrer. Unglaublich, da oben sitzt einer, der schaut aus wie vom Asterixheft rausgesprungen. Von dem Burschen wärs unmöglich einen Cartoon zu machen. Der ist ein Cartoon. Da bleibt mir die Spucke weg.

Ich hab gestern 2 mal ca  65 kg abgenommen und gut 10 kg zugenommen. Schade um die lieben Radelgenossen, die lieber nach Hause fahren und auch Schade, dass i jetzt noch a paar Kilo mehr mitschleppen muß. Dafür gibt’s jetzt wieder Zelt und Ravioli. Am Ende ist auch der Verdon wieder schön.

Das Mehrgewicht am Radl macht sich bergauf ganz schön bemerkbar. Und der ständige Gegenwind macht’s auch nicht leichter. Ist aber eh ned immer Gegenwind, manchmal ist auch Gegensturm. A ned besser. Da ist locker rollen, wie es meinem Knie gut tut, eher schwer. I schmier jetzt 3 mal täglich mit Voltadol und mach a bisserl Bewegung, damit es ned einrostet und es wird viel, viel besser. Bisserl Bewegung halt, eher locker. Schwer bei dem waldviertelartigen Gelände und dem Gegenwind. Mein linker Oberschenkel ist auch schon ganz geschwollen. Des ist die Kraft, die einschießt. Es tut nämlich des rechte Knie weh – jetzt aber ja eh nimmer. Aber i tritt halt immer ein bisserl mehr mit dem linken Bein. Jetzt wächst der linke Oberschenkel recht heftig. I muss aufpassen, dass i ned im Kreis geh.

Gestern in der Pause Gewitter, heute in der Pause Gelati. Ich hab das Eis übrigens ohne Googleübersetzer oder sowas bestellt, sondern die beschrifteten Sorten sicher recht fehlerfrei und absolut richtig betont, dem Verkäufer gesagt. Ha, und i hab genau was i wollte. Schmeckt auch wie Erdbeere und Marille. Nur so zur Info liebe Exradreisekollegen. I kann das, wobei irgendwie bin ich doch Richtung Gibraltar unterwegs, da habt’s ned ganz Unrecht gehabt.

Am Ende des Tages hab i am Campingplatz meinen grünen Pass benötigt – das erste Mal überhaupt. Dann scannt die Dame den Code und es steht in rot, dass es nicht passt. Na so a Schass. Was tun? Zweiten QR Code vom grünen Pass suchen und scannen – jetzt passt alles. Hui, Glück gehabt, der erste Code war von der ersten Impfung und der zweite Code von der zweiten Impfung und der passt jetzt. Juhu! Der nächste Campingplatz liegt nämlich 30 km hinter mir. Der hier ist echt lässig: coole Bar, Pool, Lounge, Fitnessgeräte und genau eine Steckdose und da hängen meine Ladegeräte dran. Föhn gibt’s jetzt leider keinen mehr – hab i abgesteckt. I bleib jedenfalls 2 Nächte hier, weil’s gar so schön ist da. Die Ravioli schmecken hervorragend und sind nicht zu wenig – auch wichtig!

Tag 10: Rollerparty ohne Strom

Na so a Schaß; und wenn ein Beitrag so anfängt, dann is schon klar, dass da was ned ganz passt. Also meinem Knie geht’s super (die Frage ist nur welchem). Na, i hab gestern am Abend meine Powerbank zum Laden im Waschhaus angeschlossen und dann meinen Blog getippt (i tipp leider recht langsam – Adler Suchsystem = einkreisen und zuschlagen) und wie i fertig bin hol i die Powerbank. Die ist aber nicht mehr da, die und das Ladegerät haben jetzt einen neuen französischen Besitzer. Mögen sie bald das zeitliche segnen. I mach das ja immer so, lade die Powerbank auf, wo eine Steckdose ist. Ist noch nie was weggekommen – egal ob Norwegen, Schweden, Italien, Schweiz usw. Aber da am 4-Stern Camping is es jetzt passiert. Hier in Frankreich. Shit. Aufladen ist jetzt schwierig. In keinem Ort hat’s heute ein Ladegerät oder eine Powerbank gegeben. Aber jetzt zum Positiven:

Es ist ein wahnsinnstoller Tag zum Radlfahren. Und genau das mach ich heute. Nach einer eher ungemütlich Nacht mach ich mich auf den Weg zum legendären Mont Ventoux. Die Kette knarrt und mein Öl ist aus – Werkstätte gesehen, reingefahren, der Mechaniker holt Öl und ehe ich noch „Allez les bleus“ sagen kann, sprüht der mit so einem Ölspray herum und die Kette läuft echt super, die Brensscheibe hat er auch gleich Vollgas mitgeschmiert. Renaultwekstatt – alles klar! Aber man ist ja vorbereitet, der Ventoux ist ein eher flacher Berg, da reicht sicher die Vorderbremse. So, weiter geht’s. Den Ventoux kann i bald sehen – juhu, endlich ist er da. Dann der Aufstieg, der ist wirklich nie steil – ein Rollerberg. Ohne schwere Packtaschen rollts auch wirklich recht gut. I hab nur vergessen die Rahmentasche mit den schweren Sachen runterzugeben, aber des is jetzt a wurscht. Mir taugts da rauf und je weiter oben, desto mehr Rennradlfahrer, oder sowas in der Art, überhol ich. Das macht Spaß.

Oben ist die Hölle los. Kurz a paar Fotos, einen Stein eingepackt und sicher nix zu essen gekauft bei den Preisen.

So und das war’s dann auch schon wieder. Runterfahren, einkaufen, zurück zum Campingplatz, rein ins Pool, Blog schreiben und gute Nacht. Aber richtig, da fehlt noch das tägliche Highlight: telefonieren mit meiner Susi ❤.

So, wie geht’s weiter? Alpen mach ich nicht, schonende Fahrweise ist angesagt. Also rüber zur Adria zum Familyurlaub. Ich freue mich total drauf. Is eh besser als Berge abfahren. Schauen eh alle gleich aus und kaum einer ist schöner als das Hochkar. Der Ventoux schon, der schaut von der Ferne eher aus wie der Ötscher. So jetzt schau i, wie’s da zur Adria geht. I glaub da fährt man über Nizza – und die Strecke kenn i ja schon…

Tag 11: Überstellungsetappe

Retour vom Ventoux fahr i nicht durch die Verdonschlucht. Erstens kenn ich sie schon, nämlich auch auf der linken Seite und zwar bin i da schon 2018 geradelt und zweitens, um die vielen notwendigen Fotostopps zu vermeiden. Gestern waren es wahrlich genug. Also heute eher fad, Überstellung halt. Aber endlich einmal wenig zu schreiben, wenig Fotos hochladen und schnell ins Zelt, in den Schlafsack und gute Nacht. Morgen geht’s nach bella Italia. Da freu ich mich drauf. Sind ja eh nett, die Franzosen, aber Franzosen sind’s halt. Und Franzosen sind eben wie Franzosen sind. Da spricht kaum wer englisch. Zumindest tun’s so. Da dreht sich zum Beispiel die nette Madame hinter der Pudel bei der Tankstelle einfach um, wenn ich nach a paar Tropferln Öl für meine Kette frag. Dreht sich die einfach weg und lässt mich blöd stehen mit meinem Englisch. War aber nicht die Einzige. Aber gibt auch welche, die mit Händen und Füßen werken um zu helfen. Aus Autos wird man angefeuert, „bon voyage“ wird von anderen Radlern zugerufen. Das war dann schon schön. So sind’s halt die Franzosen. Eh ganz lieb und nett.

He, na sowas, da hab ich heute einige Renault 4 gesehen – mein erstes Auto. Gekauft vom  Papa und zerstört von mir! Ich war sicher, die sind bereits ausgestorben. Hier anscheinend noch nicht. Lässige Dinger mit Hagelsteckenschaltung. Da könnte jetzt googeln, liebe Kids, was das ist. Nach ca. 45 km war ich dann tatsächlich in einer Stadt, in der ich eine neue Powerbank und ein Ladegerät kaufen konnte. Stromversorgung ist gesichert.

Wäre mal Zeit hier für Cycling 4 Recycling. Hier liegen Sessel, Kasteln, Gewand, Schuhe usw. und sogar Schlagen am Straßenrand, die meistern waren eh schon tot (Schlangen). Ich glaub bei den Franzosen holt niemand den Sperrmüll und Sammelstellen gibt’s auch nicht. Die nehmen einfach das ganze Klumpat und fahren Richtung Frejus und schmeißen dann alles in den Graben dort. Und i muss genau die Strecke fahren. Na so a shit.

35°C um 18 Uhr. So, Campingplatz erreicht. 25 Euros für die Nacht. Pool schließt gerade. Aber alles sehr schön und gepflegt. Super. Südfrankreichpreis, da kannst nix machen. 25 Euro im Zelt und da is nicht einmal Frühstück dabei. Ned amal Klopapier. Sauerei. I freu mich auf Italien! Auf a italienisches Gelati. Aber heute bin i in Frejus an der Cote d‘ Azur. Eh auch schön! Heute gibt’s Ravioli. Mhmmm!

Tag 12: Bella Italia erreicht

Heute bin ich früh wach, bringt aber nix, weil ich meine Powerbank im Büro bei der Anmeldung auflade (Man ist ja lernfähig) und die machen erst um 9 Uhr auf. Macht aber nix, hab eh Zeit. Bin nämlich auf Urlaub. Pünktlich beim Zusammenpacken setzt Regen ein, eh nur leicht. Aber nass ist trotzdem alles. Na super.

Danke Sonja, ich hab meinen Irrtum bemerkt – bin ab Nizza wirklich nicht Richtung Heimat unterwegs gewesen und hab deshalb gestern wieder umgedreht 😉. Ich fahr jetzt tohuwabohumäßig der Sonne entgegen (am Vormittag).

Rein nach Nizza geht nix weiter aber i bin rechts auf der Radspur und fahr voll vorbei an den Porsches und Ferraris usw. bis zu dem Deutschen, der die Rettungsgasse macht und deshalb auf meiner Spur fährt. Auch gut, überhol ihn halt links und weiter geht’s am Radlstreifen.

Heute natürlich wieder Café du Cycliste in Nizza. Im Regen. Hab mir aber wieder kein Trikot gekauft, weil die noch immer keines mit Cookiemonster Design haben. Apropos Cookiemonster, ich fahr heute wieder mit dem grünen Trikot, weil ich befürchte, dass das blaue mit dem schönen blauen Meer der Cote d‘ Azur auf den Fotos nicht harmoniert. Vorausschauendes Anziehen nennt man das. Dachte ich jedenfalls in der Früh. Hier war heute alles verregnet grau. Ab dem Col d‘ Eze war sogar richtig starker Regen. Ab Italien war dann Sonnenschein. Aber nasse Straße. Aber mir hat’s heute trotzdem getaugt. War super. Mein Track war gar nicht über den Col d’Eze geplant, bin aber rauf, als ich ihn angeschrieben gesehen hab, weil’s echt lässig zu fahren war da und volĺ wenig Verkehr. Nur unten im Tal is es echt arg. Nur Stau, aber mit dem Radl fahr ich den Mopeds am Mittelstreifen nach und überhol alle. Juhu!

Mein Campingplatz in Frejus.
Der wohl niedrigste Col der Tour.
Charlton. Quasi des Necredco von Cannes.
Necresco. Quasi des Charlton von Nizza.

Nachtrag aus Frankreich: soviele angeklebte Autospiegel oder verlore Autospiegel wie da gibt’s sonst nirgendwo auf der Welt.

Was fällt auf auf der Cote d‘ Azur: Die Mädels joggen und die Jungs fahren teure langsame Rennräder. So schaut’s aus.

Nachtrag zum Café du Cycliste: Ich komm rein und die beiden hinter der Bar haben eine Gaude. Fragt der, der letztens auch da war, ob ich die Turin Nizza Rally gefahren bin. I sag ja sicher und der Typ freut sich einen Haxen aus. Die haben gewettet hat er gesagt. Er hat gewonnen. Ich kauf ihm einen Café ab und freu mich mit ihm, weil er mir ein Mont Ventoux Abzeichen schenkt. Juhu!

Nach Nizza wars dann teilweise recht blöd zum Navigieren. I hab mit dem Navi diskutiert, wie ich es vor 45 Jahren aus der ersten Reihe im Vauxhall gehört hab. Dort war die Beifahrerin das Navi – mit ausgebreiteter Straßenkarte. Mein Navi schickt mich nach links, ich fahr links und dann sagts, dass ich wenden muss, weil ich falsch abgebogen bin. Hallo, du wolltest doch, dass ich nach links fahr. A Wahnsinn! Und dann am Schluss jagts mich an Berg rauf. Steil wie der Salzberg in Hallstatt und der hat 30 %. Irre des Navi. Morgen fahr ich nach Karte! I brauch Abstand zu der Stimme vom Navi!

Jetzt bin in einem kleinen Campingplatz und schau rüber nach Sanremo. Lässig da und gemütlich. Leider gibt’s keinen freien Stellplatz und ich muss ein aufgestelltes Zelt mieten – der Ausblick ist dafür sensationell. Hier ist es überhaupt extrem gemütlich. Es ist ein sehr kleiner Campingplatz mit etwa 20 Stellplätzen und nur zu Fuß erreichbar hier oben am Berg. Dabei hatte ich schon befürchtet, dass ich heute in der Wildnis übernachten muss, nachdem bei zwei Campingplätzen nichts frei war und auch hier kein Platz frei ist. Aber der Besitzer, ein ganz netter Kerl vermietet mir zum Sonderpreis (trotzdem noch weit weg von günstig) ein Zelt. Ist ja eher so ein Pärchen-kuschel-verliebtsein Plätzchen da. Mir gefällt’s. Herkommen war halt ein Abenteuer. Hab das Rad fast nicht raufschieben können, weil der Weg es so extrem steil ist hier her.

Tag 13: Küstenstraße mit auf und ab und auf und ab…

Ich hab heute am Vormittag bei einem Campingplatz angerufen und reserviert, damit ich nicht wieder einen Stress bekomm am Abend. Gestern hatte ich ja ein echt tolles Platzerl, aber vorher hab ich schon zwei Absagen bekommen und dann musste ich ein Zelt mieten, weil kein Stellplatz mehr frei war.

Heute wandern übrigens die Mädels los. Sie machen weiter beim Ost-West Wanderweg quer durch Österreich. Krampen bei Regen kennen sie ja schon, sehen sie heute hoffentlich bei Sonne. Ich werd die Tour jedenfalls auf goodkoppandbadkoppontour.wordpress.com verfolgen. Tipp: mach das auch – is echt super!!!

Vormittagspause an der ligurischen Strandbar. Den Salvataggios ist sichtlich fad, die üben bei der Strandbar schnurspringen mit Kunststücken. Fotodokumente gibt’s aber leider nicht weil ich meinen in Ruhe Cappuccino genieße.

Bin mit leichtem Rückenwind weggefahren, was gut ist und hab mich auf recht flotte Verhältnisse eingestellt. Aber, und so ein aber heißt meist nix Gutes, also „aber“ im Laufe des Vormittages dreht der Wind und kommt genau vom Meer. Eh ned stark und eben von der Seite, also nix Tragisches. Da stören die Bodenschwellen und Staus in alles Städten viel mehr. Macht nix, schön ist es und grad gut warm ohne Fäustlinge – 30 Grad und mehr, eher mehr. Ich bin übrigens nicht sicher ob der Christof nicht doch Recht hat mit meinen Navigationskünsten – bin heute durch Andora gefahren. Liegt jetzt am Meer und hat einen Leuchtturm.

Am Nachmittag, eh klar- Gegenwind. Was sollst dazu sagen? Gar nix, da hilft nur treten und zwar in die Pedale. Muss ich sowieso, weil die Küstenstrasse hats ganz schön in sich, immer kurz rauf und wieder runter usw. Hängt sich ganz schön an. „G’schupft dahin“ sagt man bei uns zu sowas. Ich bin jetzt auf einem Campingplatz kurz nach Genua und der ist wieder hoch oben, aber diesmal leider ohne Ausblick vom Zelt. Bin aber froh, dass ich durch Genua schon durch bin. Des is a Tortur. Ewig lang, viel Verkehr und Ampeln ohne Ende. Die haben alle einen Sensor und schalten auf rot wenn ich daherkomm. So, heute gibt’s Würstel mit Salat und Camembert und Brot und Croissants und zwar deshalb, weil’s beim Penny keine Ravioli gibt. Also schöne Grüße aus Genua, alles Liebe an die Wandermädels und alle anderen und gute Nacht.

Tag 14: Schweiß ist Schwäche die den Körper verlässt…

…dann bin i jetzt so richtig stark. In meinem Leben hab i noch nie so geschwitzt wie heute. Aber davon später. In der Früh hab i mich wieder a bisserl ärgern müssen. Müll! Neben der Straße liegen Berge von Müll. Ich ärger mich schon bei uns zu Hause, wenn da Dosen oder McD Sackerl am Rand herumliegen. Ich nehme da bei jeder Fahrt was mit bis zum nächsten Mistkübel. Aber hier und auch schon in Frankreich wär das nicht möglich. Da brauchst pro 10 Meter einen Müllsack. Unglaublich. So a schöne Gegend und immer Müll am Rand. Bei jedem schönen Platzerl für a Rast liegt Müll. So, genug gejammert. Die Gegend und das Panorama sind ja total schön hier.

Mein Navi – Achtung schon wieder Jammeralarm. Gestern lotst es mich perfekt durch den Nachmittsgsverkehr in Genua – Hochachtung. Ich fahr jetzt übrigens mit der Komoot-App seit dem Schiebedrama bei Sanremo auf den Campingplatz rauf – das war ja mit google-Fahrrad. Aber heute schickt mich der Komoot zu Stiegen, nicht ein paar, nein 100 Höhenmeter rauf – mit meinem schweren Radl. Also sorry – Komoot ist draußen! Mit Google find ich dann über 2 bis 3 km Umweg, den ich sowas von gerne fahre um nicht das Radl über die Stufen tragen zu müssen, zur richtigen Straße. Die Straße ist übrigens jene zum Passo del Bocco. Aber mit google als Navi fährt man halt gegen die Einbahnstraße, durch die Fußgängerzone und auch am Fußweg am Strand mit Radfahrverbot. Aber eben nicht 100! in Worten „Hundert“ Höhenmeter über Stufen. So, Passo del Bocco. Hitze, unglaubliche Hitze und sowas von windstill. Soviel wie i da schwitz, kann i gar ned trinken. Unmöglich. Schweiß spritzt aus mir raus, überholende Autos brauchen den Scheibenwischer. Ein Bach fließt von mir weg den Berg runter. Kurz: die Sonne scheint und es ist nicht kalt – quasi bestes Radfahrwetter.

Nach dem Pass geht’s dahin. Sollte der letzte der gesamten Tour sein. Juhu, endlich läufts. In einem Tunnel, und da gibt’s seit der Grenze Frankreich/Italien jetzt viele – i glaub für Italiener gibt’s nix schöneres als Tunnel zu bauen – fällt mir die Kette runter. Nix dreht sich mehr und das im Tunnel. Aber ruhig bleiben, macht ja nix, geht bergab und mit Rückenwind. I roll recht flott raus aus dem Tunnel und gleich nachher auf einen Parkplatz. Kette rein und den Stopp dazu nutzen ein Zimmer zu reservieren, weil Campingplatz gibt’s im Umkreis von ca. 100 km keinen. So und jetzt weiter mit super Rückenwind. Hoffentlich bleibt der morgen. Sollte der drehen fahr i mit dem Zug!

I bin jetzt knapp vor Parma und hab meine Wäsche alleine schon wegen der Bocco – Schwitzaktion gewaschen. Hui, die ist dreckig. So ein Bidet eignet sich übrigens hervorragend zum Wäschewaschen. Wer genau schaut, sieht schon an der Bräune meiner Haxen wo die Radlhose aufhört.

Tag 15: Italia, Italia

Was wirklich lässig ist, sind die Leute hier. Seit Genua werd ich recht oft bei Kreuzungen von Radlern, Mopedfahrern oder auch Autofahrern gefragt, wo ich herkomm und wo ich hinwill. Italia ist ein Radlland, da fahren viele Rennrad. Oft mit alten Stahlrennern und eher gemütlich. In Frankreich waren auch sehr viele Rennradler unterwegs, aber eher mit Toprädern. Der Franzose fährt mit exquisiten Carbonteilen Fahrrad. Aber bei einem Unfall ist es nicht sicher, ob die Rettung schnell da ist, weil die in Frankreich meist ein Renault ist und wer weiß, ob die grad funktioniert. Da willst nix haben. Sind aber eh genügend Werkstätten im Lande. In Italien sind die Rettungen von Fiat – i glaub ja, dass da die Renault noch besser sind. Darum besser g’sund bleiben und nix riskieren und unfallfrei bleiben.

Hier sind Fliegengitter Pflicht!

Es geht Richtung Osten und ganz ehrlich, i glaub, i kann des Meer schon riechen. Freu i mi schon auf den Urlaub mit den Kids und meiner Susi.

Bezüglich Covid, i hab bei den Grenzen nie was gebraucht, auch keinen Reisepass. Gut, die Grenzübergänge in den Bergen – eh fast klar, aber auch in Ventimigla. I hab einmal den grünen Pass gebraucht in Frankreich, beim Campingplatz von dem i auf den Ventoux gefahren bin – der, wo die Powerbank und Ladegerät gestohlen wurden. In Italien nehmen’s die Maskenpflicht ja sowas von ernst. In Frankreich bevorzugen sie den österreichischen Zugang: i setz kane auf und bei dir is es mir wurscht.

In Parma mach i ein paar Fotos beim Triumpfbogen – kann man nicht verzichten, auf so ein Fotomotiv.

In Parma

Heute geht leichter Wind von Süd – kein Problem, alles super. Aber des Navi hunzt wieder. Google schickt mich über die Superstrada, aber nein danke, kein Bedarf, zu viel Verkehr. Zähneknirschend also wieder auf Komoot wechseln. Des funktioniert – schöne Nebenstraßen. Ich formuliere es positiv: eine Navi-App funktioniert meist eh tadellos. Des san halt die täglichen Probleme des Radreisenden: Wind, Navigation und Straßenbeschaffenheit. Die ist übrigens ausbaufähig aber mountainbiketauglich, also für mich okay.

Naviappvergleich im Kreisverkehr: Google Fahrrad – „nehmen Sie die zweite Ausfahrt“. Mach ich, Navi: „bitte wenden“ i: „jo hallo, du wolltest, dass i da reinfahr (war a ganz kleine Strasse, aber sie war da.) Also nehm i jetzt die dritte Ausfahrt und des is da Frau im Navi dann Recht. Komoot-App: „verlassen sie den Kreisverkehr auf Straße“. Na wirklich? Hätt i ned gewusst. Aber bitte auf welcher? Oida!

Voll cool, wenn man einem Daumen hoch vom entgegenkommenden Radler bekommt, oder wenn man angehupt wird, ned weil was ned passt, nein, damit man sieht, dass man gegrüßt wird und dann folgt noch eine Anfeuerung. Taugt mir.

Am Nachmittag geht ein leichter Wind von vorne. Es gibt schlimmeres, z.B. ein starker Wind von vorne. Das weiß ich, denn vom Abend geht starker Wind von vorne. Ich lese ein Schild „Finale Emilia 19 km“, das liegt in meiner Richtung. Nach ca. 300 Metern wieder ein Schild „Finale Emilia 20 km“ nach weiteren ca. 300 Metern ein Schild „Finale Emilia 21 km“. Verdammt ich muss durch Finale Emilia durch. Ich hoff, es kommen keine Schilder mehr, aber leider… Nach ein paar km ein Schild „Finale Emilia 16 km“. Gott sei Dank. Nach 300 Metern ein Schild „Finale Emilia 17 km“. Komm ich jemals da durch? Meine Packtaschen und auch die Halterung zeigen erste Schwächen:

Kurze Hitzepause am Nachmittag und Frage: „Was macht denn der Müllcontainer mitten auf meinem Radweg?“

Bei der Fahrt durch Italien sehe ich das Land, wie es halt so ist: Landwirtschaft, Felder, Apfel- und Birnenplantagen, Weingärten usw. Nicht recht fototauglich nach den letzten Tagen und fast Wochen, aber ganz lässig. Italien halt. I bin jetzt am Campingplatz irgendwo bei Ferrara. Ist zwar voll, aber für mein kleines Zelt hat’s a Platzerl gegeben. Bin ja auch vorangemeldet. So passt das und für morgen hab ich auch schon was reserviert. Also gute Nacht. Mein Tacho und Powerbank werden wieder in der Rezeption aufgeladen. I lass nix mehr alleine aufladen.

Tag 16: Si, Grazie, Finito

Mit Si und Grazie kommt man Italien schon ganz gut durch – ich zumindest – hat schon unser Fremdsprachenexperte Christof festgestellt. Das hat damals vor ca. 2 Wochen begonnen, als wir auf irgendsoeinem (sagen wir aber nicht dem Gerhard, dass i ned weiß, wie der Hügel heißt) Gravelanstieg unterwegs waren und ich meine Trinkflasche bei einem Brunnen aufgefüllt hab. Ich steh also da beim Brunnen ziemlich im Gatsch. Kommt so ein italienischer Rennradler daher (ja am Gravel) und quatscht mich voll und hält dann seine Trinflasche her. Man muss sagen, der fuhr kein Cookiemonster Trikot, der hat ganz a andere Wäsch angehabt. Ich hab zwar nix verstanden aber mir war schon klar, dass er erstens Wasser will und zweitens sicher nicht in den Gatsch steigt. Also füll ich ihm die Flasche an uns sag auf sein Geschwafel „Si, Grazie“ – und alle waren happy. Und dann hab ich halt öfters Si und Grazie gesagt, wenn i nix verstanden hab. Das Ergebnis waren immer fröhliche Gesichter. So war das und so bleibt das.

Bevor jetzt blöde Kommentare kommen, nein in Frankreich hab i ned Si und Grazie gesagt. Da hat der Christof gesprochen. Übrigens hat er mir gesagt, wie das dünnste Buch der Welt heißt: „Italienische Heldensagen“. So, i fahr heute aber auch Rad. Wenig spektakulär, durch Italien halt. Gleich in der Früh hab ich den Po (Fluss) überquert. Dann gings weiter nach diversen Diskussionen mit diversen Naviapps mit eben verschiedenen Naviapps durch Padua, Mestre, entlang der Lagune und dann über Jesolo zum Camping Altanea in Duna Verde bei Caorle. Da wart i jetzt auf morgen, weil da meine Family kommt. I hab sie quasi überholt. Aber ja nur wegen meinem Knie. Weil erstens wäre ich ohne Knieschmerzen jetzt noch eine Woche lang auf irgendwelchen schweizer Passtrassen unterwegs – an dieser Stelle Danke an mein rechtes Knie für den Badeurlaub mit der Familie – und zweitens weiß ich ja noch von meiner Nordkapptour, dass bei Schmerzen Voltadol und Bewegungstherapie recht gut helfen, also hab i gut mit Voltadol geschmiert und lockere, vernünftige Bewegung gemacht. Berge waren halt ned locker genug, deshalb ja die Routenänderung. Und weil i mit völlig gesundem Knie baden möchte, hab i dementsprechend Bewegung gemacht und jetzt bin i halt jetzt schon da. Macht mir aber eh nix, die eine Nacht kann i schon warten. Tu ich auch und ist jetzt Schluss mit der Tour und den Knieschmerzen. Mit dem Blog auch ersteinmal. Si, Grazie, Finito.

Das Cookiemonster sagt:“Grazie und arrividerci!“

Schlussendlich war´s eine tolle erste Woche mit Christof und Gerhard und auch ein echt lässiger Abschluss für mich mit den Highlights Verdonschlucht, Mont Ventoux und ligurische Küste. Meine Knieschmerzen haben sich eher als Glücksfall herausgestellt, weil erstens: seit den Flachetappen verschwunden und zweitens haben sie mich zum Badeurlaub zur Family gebracht. Hätte ich nicht versäumen wollen. War ja auch nur deshalb nicht geplant, weil wir in dieser Woche eigentlich die Turin-Nizza-Rallye gefahren wären und Susi uns nach Turin gebracht und dann mir mein Reiseradl nach Nizza gebracht hätte. Wir wollten des Wetters geschuldet aber einen Ersatztermin haben und der war eben schon zwei Wochen früher – deshalb fahr ich mit dem Mountainbike die TNR und dann alleine weiter (ein Radwechsel war ja nicht möglich, weil beim Ersatztermin die Family es mir nicht bringen konnte) – eine recht gute Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Wie auch immer: Rad muss nicht geliefert werden, ich hab nach der TNR noch eine Woche zu Radeln und fahr so wegen Kniewehweh nicht in die französischen und schweizer Alpen weiter, sondern zum Ventoux (is ja ein knieschonender Rollerberg) und dann zur Adria und bin dann beim Urlaub in Caorle dabei! Alles bestens und Knie ist wieder gesund! Juhu!! Gut, dass ich die SKG-Trophy gefahren bin und mein Knie beleidigt hab und gut, dass es mir verziehen hat und wieder gut ist. So ist das. Und was hat mich eine Woche lang motiviert? Die Aufschrift am Popo vor mir: