Nordkapptour im Juli

Ich hab jetzt die Tagesberichte der Nordkapptour zusammengefasst. Du kannst sie oben im Menüpunkt Nordkapptour 2017 abrufen. Viel Spass beim Lesen und Bilderschauen! 😉

 

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Zurück am Sulzberg

Endlich wieder…

Das Wetter kenn ich doch!

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Letzter Tag

Ich hab gestern noch je 1 Stunde Fussmarsch vom Campingplatz in die Stadt und wieder retour auf mich genommen. Warum?

Darum.

Ist zwar überteuert aber zu Hause hätte ich mir 2 genehmigt und das hätte dann genausoviel gekostet. Ja ich war im Hard Rock Cafe. Da war ich schon bei meinem ersten Oslo-Besuch und zwar zum Wasser auffüllen. Hab beim Heimmarsch ein paar Bilder gemacht.

Also Oslo ist ja völlig anders als der Rest des Landes – hier ist es in der Nacht dunkel!

Zum Abschluss der Tour ein paar Gedanken;

  • In Oslo fahren viele Elektro- und Hybridautos.
  • Der schönste Ort unter vielen sehr schönen war Geiranger.
  • Wenn du vor lauter Vorfreude vergisst die eigentliche Radhose anzuziehen und deshalb in der Radunterhose ein Ticket für die Fähre kaufen will – so geht auch das. (Radunterhose sieht aus wie eine Radhose und keiner hat’s bemerkt)
  • Die Trollstigen sind mit dem Fahrrad möglich.
  • Mit einigen Sprüngen war ich nicht ganz zufrieden – da geht noch mehr, ebenso müssen beim Handstand die Füße besser gestreckt werden.
  • Was das Nordkapp mit dem Hochkar verbindet – anstrengende Auffahrt und das Wetter.
  • Mann, freu ich mich auf richtige Schuhe. – So eine Tour kann schon Prioritäten verrücken.
  • Mit ein bisserl mehr Ernsthaftigkeit und Training – hätte es auch nicht mehr Spaß gemacht.
  • Skinfit sieht toll aus und funktioniert für ein paar Wochen auch gut ist dann leider unbrauchbar und dafür meiner Meinung zu teuer. Meine Jacke löst sich auf und die Hose hat ein Loch. 🙁

Super war’s. Juhu! Danke fürs Lesen und die netten Kommentare. Die haben mich echt aufgebaut, so wie die Straßenmalerei ganz am Anfang. DANKE!!!!!

Nachdem i die Hälfte der Ferien mit Radfahren versch…en hab und sonst gar nix zusammengebracht hab – geht’s jetzt ab in Urlaub!

Yeahhhh! Geschafft! Danke für eure Unterstützung.

Gesamt: 5 184,08 km und 43 135 HM

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Dienstag und vorletzter Tag

Morgen ist der Spaß vorbei! Nein – morgen fängt der Spaß so richtig an. Ich freu mich schon so auf euch liebe Kinder und Susi!

Das Auto ist am Zug…

…die Kids auch.

Heute fahr ich die fast 40 km nach Oslo und such gleich einmal den Fährhafen damit ich dort morgen problemlos hinfinde. Dann schau ich mir dir Stadt an und such mir einen Campingplatz. Hört sich nach wenig Action an – wird auch so sein. Action gibt’s ab morgen wieder. Endlich!

Ja sie kommen!!!!!

Ich bin in Oslo angekommen. 

Sie sind an Bord! Kiel:

Ich warte auf der anderen Seite. Oslo!

Cooles Schifferl.

Sie sind am Schiff – sind die nicht zum Knuddeln – morgen werd ich’s tun! #knuddel-knuddel!

Ich bau zum letzten mal das Zelt auf.

Blick vom Campingplatz: hinten links ist der Holmenkollm.

Da ist die Hölle los!

Nachwuchs Fussballturnier für Jungs und Mädels mit Volksfest! Die haben direkt neben dem Campingplatz auf einer Wiese 8! Fussballfelder hergerichtet. Norwegencup!

Ja Rad gefahren bin ich auch – fast 50 km. Na Hui!

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Montag und Tag 32

Jep! Heute flieg ich  (hoffentlich) nach Oslo. Muss immerhin 7 km zum Flughafen fahren. Ich glaub das schaff ich. 

 Zeit um aufzuzählen was die Tour nicht mit mir beenden wird oder verschwunden ist oder war:

  • Kotschützer vorne – abmontiert und weggeschmissen weil: nix gebracht und streift dauernd irgendwo (Deutschland)
  • Buch von Lance Armstrong: Liegt in einer Bibliothek auf einem deutschen Campingplatz – hab’s eh schon kennt. Braucht Platz und i hob eh keine Zeit zum Lesen (leider). Wenn, dann les i im Norwegenführer.
  • Black Roll klein – sorry Tommy, hat nur bis Deutschland am Rad herumgescheppert.
  • Halbe Black Roll mit 2 Kugeln. Hab sie zerschnitten und 1 Kugel ist in Deutschland geblieben, die 2. stützt meine Aufhängung der Lenkertasche und hat beim Lenken den Lack weggeschliffen.
  • Trinkflaschendeckel – ist mir irgendwo in Deutschland runter gefallen. I hab’s gesehen und gehört und umgedreht und gesucht und nimma gefunden.
  • 2 Trinkflaschen und 1 Deckel in Norwegen – sie waren einfach nimma schön innen.
  • 1 Unterhose – frag einfach nicht warum. Danke! (Norwegen)
  • 1 Salbe für Muskeln aktivieren oder sowas – in Deutschland – brauch i ned, bin eh genug aktiv!
  • Ladekabel für einen Fotoapparat den ich mir ausgeliehen hab – ist in Deutschland verschwunden und in Schweden wieder aufgetaucht. 
  • 1 Armling – war nur einen Tag weg
  • Mein SKG-Ttophy Tuch – war denselben Tag wir der Armling weg, taucht auch aber ganz woanders wieder auf.
  • 1 Löffel in Norwegen – Mistkübel weil kaputt. (Einklappbares Campingklumpat)
  • Viele, viele – ja sogar sehr viele 1,5 l Wasserflaschen und das nur in Ländern mit Pfand auf die Dinger. Wer da hinter mir herfährt kann mit dem Pfand einen schönen Urlaub machen. 
  • 2 nicht leere Gaskartuschen: hab nach 20 Tagen die erste bei einem Campingplatz stehen lassen, um nicht 2 spazieren zu führen. Die 2. lass ich hier am Campingplatz – weil mitfliegen darf sie nicht.
  • 1 Gangseil – hat sich in Norwegen aufgelöst.
  • 1 Paar Bremsbeläge in Norwegen (wurden durch neue ersetzt)
  • Viele Tränen bei der Auffährt zu den Trollstigen – das waren Emotionen wie ich sie noch selten erlebt hab – Glück, Trauer, Zufriednheit, Spaß, Dankbarkeit,…
  • 2 von 3 Schrauben plus Schraubenmuttern die die linke Gepäcktasche mit der Haltevorrichtung fixieren. Hab die beiden fehlenden Schrauben durch Kabelbinder ersetzt.
  • 1 Holzkochlöffel – war bei meinem Geschirrset dabei – brauch i ned sowas – habs eh 2 Wochen mitgeschleppt.
  • Für Vollständigkeit der Liste kann ich nicht garantieren, werde aber allenfalls ergänzen.

Was kam zur Ausrüstung dazu?

  • 1 Kuscheldecke: leistet sehr wertvolle Dienste zur Steigerung des Kuschelfaktors im Zelt.
  • 3 Paar Sportsocken: sind dicker als meine Radsocken und steigern Wärme und Wohlfühlgehalt im Fahrradschuh bei polaren Aussentemperaturen enorm.
  • 1 Unterhose
  • 1 Trainingshose: Es hat sich im Verlauf der Tour gezeigt, dass der Verzicht auf eine lange Hose zugunsten der Gewichtsersparnis die falsche Entscheidung war.
  • Wasserfeste Handschuhe: weil die Kombination von Seidenhandschuhen mit Plastikhandschuhen von der Tankstelle leichte Schwächen zeigte.
  • 1 Nagelzwickerl: wurde aus Gewichtsgründen nicht mitgenommen aber im Laufe der Tour ergänzt.
  • 1 Lippensalbe – sowas hab i bis jetzt noch nie braucht.
  • 1 Norwegenfahne – wegen dem Style.
  • 2 Sportmineralflaschen als Trinkflaschen.
  • Jeden Tag mindestens eine 1,5 l Mineralflasche.
  • 1 Gangseil in Norwegen
  • Pedalplatten für beide Schuhe in Hammerfest.
  • 2 Befestigungsgurte in Norwegen.
  • 3 Plastikdosen mit Deckel – hätte eh nur eine benötigt, gabs aber nur im 3er Pack. Weil in Norwegen gibt’s nur Dosenessen für 2 Portionen. Also der Rest in die Plastikdose.

Was hätt i braucht, hab’s aber ned kauft: einen linken Regenüberschuh.

Das soll all jenen dienen, die diese Tour nachfahren oder eine ähnliche Tour fahren wollen. Eine Gepäckliste kann schriftlich bei mir angefordert werden.

Die Vollständigkeit der Liste kann ich zu diesem Zeitpunkt leider nicht garantieren.

Und Kinder – heute geht’s ab Richtung Oslo! Für euch und für mich! Ich freu mich total!!!!!!!

Flughafen Alta, also Alta Lufthaven: Hab am Automaten eingecheckt und das Gepäck aufgegeben und wurde zum Aufgeben des Rades geschickt. Ja, ja alles okay – kein Werkzeug erforderlich. 

Schalter Sperrgut: Pedale runter, Lenker querstellen – kein Werkzeug vorhanden, meines ist schon aufgegeben! Juhu! Nach Rücksprache haben sie des Rad genommen wie es ist und alles ist super! Hoffentlich auch noch in Oslo – bin gespannt in welchem Zustand das Bike dann ist.

Bin übrigens der einzige hier in Flip-Flops und kurzer Hose! Hey es ist Sommer und ich flieg in den Süden. Optimus!!!

Vorm Flughafen ist ein Thermometer: 7 Grad. 

Der Flieger ist da – gleich geht’s los! Hoffentlich stürzen wir ned ab – ich mag nicht Stunden oder Tage in der Hardangervidda auf Hilfe warten und das in Short und Flippis.

Da is mein Rad drauf!

Morgen von oben:


Das ist Schweden von oben…

…und das Wolken – was da wohl drunter ist?

Wir sind wieder vereint. 

Also – alles gut gegangen – bin in Oslo gelandet und hab mei Gepäck bekommen und dann wart ich aufs Rad und warte und warte…  kommt vom Schalter ein Mann und sagt da gibt’s ein Problem bei der Security mir dem Rad – eh klar. Hat halt gedauert aber hab’s dann bekommen. Sie haben es auf Drogen untersucht und aber nix gefunden.

Bin bei Sonnenschein gelandet und als ich rausgehe – Regen. Also retour, essen, Regegewand anziehen und raus und – Sonne.

Vom Flughafen sind’s 60 km nach Oslo am Radweg. Bin 25 km gefahren weil jetzt wieder Regen kommt. So hab ich einen gemütlichen Abend und komm morgen gegen Mittag in Oslo an und dann vergeht auch dieser Tag hoffentlich recht schnell.


Da steht mein Zelt wieder einmal und zwar zum vorletzten mal.

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 Sonntag und Tag 31

Nach dem tollen Ausflug gestern nach Hammerfest – ich musste einfach dahin, wie oft hat man schon die Chance nach Hammerfest auf einen Kaffee zu fahren – geht’s heute durch den Regen nach Alta. Die letzte richtige Etappe und die ist ja auch nicht sonderlich lang – 80 km zum Campingplatz bzw. 90 nach Alta. Aber die Stecke – Tundra pur. Da kann es angeblich richtig Schlechtwetter geben. Da ist nix zum Unterstellen. Kein Schutz – gar nix. Ich werd’s trotzdem wagen. Angeblich gibt’s auch einen Bus. Bin ich ein Weichei wenn ich den Bus nehme? Jetzt fehlen noch 40 km auf den 5000er. Würde doch passen bei Schlechtwetter irgendwo im nirgendwo. Übrigens heute Nacht war das letzte mal Mitternachtssonne in der Region – und ich hab sie genossen.

Und jetzt ab in den Regen…

…nicht so schnell!

Hab mir ein Frühstück am Campingplatz gegönnt.

Aber jetzt geht’s ab ins Sauwetter!

Und zwar in diese Richtung – ja da rauf; ich sag nur Tundra. Uahhhh!

Der Kultüberschuh ist wieder untéwegs.

Übrigens der Finne hat sich gerächt. Während ich eine Wetterprognose mit weniger Regen am Nachmittag hatte, hat er mir seine Regenprognose mit starkem Regen am Nachmittag gezeigt. Gut dass er nicht Recht hatte.

I am singing in the rain… und das tu ich wirklich – Tondokumente sind natürlich weder erwünscht noch vorhanden. 

An diesem sehr typischen norwegischen Sommertag (bei uns ist dieses Wetter typisch für Weihnachten) hab ich auch das letzte Ziel erreicht: 5000 km. 

Geholfen hat, dass sich Norwegen an die Regeln hält: Der Wind ist mir nicht in den Rücken gefallen und von vorne gekommen – nein bei Regen kommt er von hinten! Yes!!!

Heute war’s durch diese öde Gegend gar ned so schlimm. Es hängt der Nebel und so hat man nicht gesehen dass rundherum nix ist.

Ne Servas – sowas schreibt man an?

Ich bin übrigens nicht der einzige Irre! Ich hab 4! andere Radler getroffen. Und die hatten bei dem Sch…Wetter auch noch Gegenwind. 

Ab jetzt geht’s bergab und dann bin ich in Alta!

Ich bin echt froh, dass ich es bis ans Nordkapp geschafft hab. Keine Ahnung ob ich da noch einmal hinkomme – mit dem Auto ist es mir jedenfalls zu weit.

Die hört überhaupt ned auf die Straße!

Bin jetzt nach 80 km und fast 500 HM knapp vor Alta am Campingplatz. Hab mein Zelt trocken aufgestellt. Jetzt regnet’s wieder. Wurscht! Morgen 5 km zum Flughafen. Hoffentlich passt da alles. Aber ich hab Zeit – der Flieger geht erst um 13 Uhr.

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Samstag und Tag 30

Heute geht’s nach Hammerfest. Leider verschlechtert sich das Wetter wieder. Heute sind Regenschauer angesagt und morgen Regen. Was soll’s – ich hab nur mehr Kurzetappen von ca 100 km vor. Ich zieh das durch! 

Grünes Trikot aber bisher kein Regen!

 Rentiere gibt’s da Ende nie!

Hab hier in Hammerfest die richtigen Clips bekommen – bei der einzigen unfreundlichen Verkäuferin in Norge bisher. War a bisserl a Kampf, dass ich sie probieren darf bevor ich sie kaufe weil sie doch so schön verpackt sind. Blöde Kuh! 

Jetzt geht’s wieder nach Skaidi, wo neben mir Finnen Zelten. Fischer! – wie alle anderen auch. Einer der Finnen  (er sagt er ist wirklich einer) spricht mit mir – richtig viel, der will ja Sachen wissen. Ich red dann vom Holmenkollm und Skispringen – dann ist wieder Ruhe! Hihi!! 

Noch ein paar Bilder:

Urlaub unter einer Palme auch für mich!

Der Mini im Wohnmobil 

Rentiere am Nachmittag auf der Strasse…

…und beim Abendessen in der Wurst.

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Freitag und Tag 29

Lukas und ich sind in einer Nacht und Nebel – Aktion vom Nordkapp nach Honnigsvag gefahren. Start 3 Uhr. 

Wir sind seit 5:45 am Hurtigrutenschiff „Kong Harald“. Lukas fährt bis Hammerfest, ich steig bei der nächsten Station in Haveysund aus. So fährt wieder jeder seine eigene Route weiter. 

Und JA – ich schreibe den Blog weiter bis meine Radtour beendet ist – und das ist sie für mich definitiv in Oslo am Fährhafen, wenn ich euch liebe Kinder und dich liebe Susi in meine Arme schließe! Dann steig ich zu euch ins Auto und dann ist Schluss mit Radeln! Aber erst dann.

Da freut man sich tagelang auf die Fahrt gegen Süden mit Rüchenwind und – windstill! Ich fahr trotzdem mit einem Grinsen im Gesicht gemütlich durch eine extrem schöne Gegend. Besser kein Wind als Gegenwind, oder wie die Mädels sagen: besser Windschatten als Lidschatten.

Ich genieße den Strand und meine Würstel und Kekserl. Ist eine echt tolle Strecke hier – wenn da noch die Sonne scheint kommst gar ned weiter wegen Fotostopps. Also Fotos könnt man da machen. Gut dass es bewölkt ist.

Bei dem Schild weißt, dass gleich ordentlich bergauf geht.

Aber wo geht’s da hin?

Lukas ich wünsch dir eine coole Rückreise – hast ja noch ordentlich was vor! War echt toll mit dir die Zeit an NK verbracht zu haben und deine Abenteuer mit Camping in Afrika usw zu hören. Bist ein cooler Typ – ein Vollgasabenteurer! Viel Spaß auf der Weiterreise!!!! Danke für die Fotos!

Rentiere gibt’s da viele!



Coole Formationen. 

Also ich bin jetzt in Olderfjorden – wo ich auch bei der Hinfahrt durchgekommen bin. Jetzt waren’s 5 km weniger aber keine Tunnel und eine Station Hurtigruten und eine schöne Strecke – also eine gute Entscheidung diese Strecke zu fahren.
Bin jetzt am Campingplatz bei Skaidi also ca. 150 km geradelt bei 1600 HM.

Gut dass ich nicht nach Narvik muss. 

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Donnerstag und Tag 28

Eh klar – ein Foto um 0:00 – also Mitternachtssonne – am Nordkapp, und was ist? – Hochkarwetter! Dafür genau 4700 km gefahren – jo eh!

Ich find’s trotzdem Klasse – so weit war ich noch nie fort. Und jetzt die größte Entfernung von zu Hause mit dem Rad – einfach genial. Noch einmal – weil’s so schön ist:

Laut Roadbook sinds jetzt exakt 4695,1 km. Das waren im Durchschnitt 174 km pro Tag – ich find recht gut für den durchschnittlichen Hobbyradler. Höhenmeter waren’s bis jetzt 38800 also ca. 1440 pro Tag. Hui!

Die Anreise – erledigt. Die Norwegentour – erledigt. Bleibt die Rückreise, also der Teil mit dem Rad. Heute Fahrt nach Honnigsvag und morgen 5:30 eine Station auf der Hurtigroute nach Havoysund und zwar auf dem Schifferl! (Siehe Name).

Dann setz i mi wieder auf’s Rad und möcht mir noch Hammerfest anschauen…

Mein Zelt am Nordkapp – Wetter… Aber ich zeige Flagge zu Norge!

Jetzt rächt sich dass ich ausser der Radschuhen nur die Flip-Flops mitgab.

Ich geh auf einen (sicher sehr überteuerten) Kaffee in die Nordkapphalle.

Wi-Fi wieder Ja – Bilder hochladen geht wieder nur mobil!?

Und jetzt mit dem Tretboot weiter…

Shit! Hab mir bei irgendeiner blöden Aktion den Knöchel beleidigt – keine Ahnung wobei!

Wetter – nach wie vor Hochkar!

Bin seit Stunden mit Lukas am quatschen – cooler Typ! Er kommt aus Kronach – also ein Franke – er ist natürlich auch mit dem Bike da. Anreise über Schweden und Lappland, retour fährt er auch mit dem Rad und zwar über Norwegen. Wir sitzen mal in der Nordkapphalle bei Kaffee und Waffel und dann wieder vorm Zelt beim Bier (Eisbjorn). Morgen fahren wir gemeinsam mit dem Schifferl…

Heute Vollnebel – da geht nix. Wir fahren morgen um 3 Uhr direkt zum Schiff. Nebel kann nicht mehr werden und es ist ja auch gleich hell – einzig Verkehr wird keiner sein. Außerdem sparen wir uns 1 mal Zeltab- und Aufbau. Gute Nacht!

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Mittwoch und Tag 18 (27)

Foto von gestern!

Jo – das ist der Asphalt hier. Bin irgendwann stehen geblieben und hab ein Foto gemacht. Da rollt gar nix. Am weissen Seitenstreifen geht’s halbwegs – man muss ihn halt treffen. Konzentration pur! 

Heute bin ich etwas später gestartet als sonst. Dauernd bleib ich zum Fotografieren stehen – was ist los, will ich gar nicht auf’s Kapp? Doch ich will!!!!!

Alles grau – ich fahr mit Warnweste!

Und dann ist er da der Nordkapptunnel – der das Festland mit der Insel  Mageroya verbindet. Fast 7 km lang und 10 % Gefälle bis unter den Meeresboden und dann fast 3 km mit teilweise 10 % Steigung wieder rauf. Da hast dann schon a bisserl Respekt. Aber – wenig Verkehr und baulich super. Hat gepasst. Der Tunnel vorher: 1 km und gänzlich unbeleuchtet! Uahh! I hab eh a gutes Licht mit. Heute waren’s 16 km Tunnel!

 Hui – aber das Highlight is dann doch was anderes: vollgepackt mit 6-Pack, Essen, Trinken, Frühstück geht’s rauf den echt harten Anstieg auf’s Nordkapp. 

Und jetzt ist alles Aus!

Na sicher ned – jetzt kommt die Rückreise und die ist teilweise auch per Rad – also bis Alta und da muss dann noch der 5000er fallen!

Heute waren’s 142 km und 1850 HM. Verry hard! Zelte jetzt da heroben und fahr morgen am Abend wieder ins Tal. Ev. ist morgen Fotowetter!!!!!

Ich fahr dann ev. am Freitag mit dem Schifferl und fahr dann eine andere Strecke nach Alta und die Tunnel erspar i mir auch!

Skol – wie die Norweger sagen.

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