Tag 14 – das beste kommt zum Schluss

Ja dasbesdte kommt heute noch – es geht ins Klostertal! Haha! Hoffentlich verfahre ich mich nicht und komm ins Montafon!!!!!

Cookie Monster verkleidet sich als Bösewicht von Harry Potter.Ich fahre jetzt den Rhein entlang und dann über die Rheinschlucht – super lässige Straße!

Manchmal auch weniger tolle Strasse

Das kenn ich doch – San Bernadino bin ich schon gefahren und in St. Moritz war ich auch schon… also links!

Die Dinger heißen hier Gipfel.

Bin mittlerweile in Liechtenstein

Offizieller Grenzübergang

Und jetzt bin ich wieder in Österreich.

Und da is es ja auch sehr schön.

Mmmm! Da gibt’s a gutes Bier!

Also gestartet natürlich in Österreich, dann Italien, dann die Schweiz, dann Liechtenstein und zum Schluss auch noch nach Vorarlberg.

Klostertal oder doch Montafon?

Und dann war da noch dieser Moment:

Und dann bin i da!

Was für ein Empfang!!!!

Appropos gutes Bier.

Na das ist einmal ein Abendessen!

Resümee der Tour:1 705 km und 33 996 Höhenmeter in 14 Tagen. In Sulzberge ist das 56 und zweidrittel.

Ich bin dann mal auf Chur

Diesmal bin i nirgends in der Unterhose gestanden und hab ein Ticket gekauft. (so wie bei der Nordkapptour)

2 Überschuhe sind bei Regen echt der Hammer – merke ich mir. Habe diesmal auch Gore Tex Socken mit. Nachteil: das Wasser bleibt leider drinnen.

Höchster Punkt: Rothorn in Zermatt mit 3104 m.

Meine Aplenpasse: Glockner 2504 m, Staller Sattel 2052 m, Jaufenpass 2094 m, Stilfser Joch 2757 m, Umbrail pass (nur drübergerollt weil von oben gekommen) 2501 m, Ofenpass 2149 m, Malojapass 1815 m, Splügen Pass 2114 m, San Bernadino Pass 2065 m, Nufenpass 2478 m, Grimselpass 2165 m, Rothorn 3104 m, Col de Sanetsch bis 2010 m gekommen dann war die Sperre da, kleine Scheidegg 2061 m, große Scheidegg 1962 m, Sustenpass 2224 m, Oberalppass 2044 m.

Schönster Moment außer dem Wiedersehen mit meiner Family: die LA Ola Welle der Spanier auf dem Jaufenpass und natürlich die am Schluss von den Kids. DANKE!!!!!!

Auch ganz nett: Am Stilfserjoch habe ich rauf zur Tibet Hütte einen E-Bike Fahrer überholt, sowie am Donauradweg gemeinsam mit dem Nicki rauf nach Dürnstein.

Was mir fehlen wird: Ravioli

Was mir noch fehlen wird: die vielen bravos, grande, Daumen, hoch aus den Autos, von Motorradfahrern, von anderen Radlern, von Touristen usw. bei Passauffahrten. Das wird zuhause wieder anders sein.

Was mir noch fehlen wird: Der Präsident Gerhard mit erst seinen Tipps und dann Vorschlägen was ich alles am nächsten Tag machen kann.

Wofür ich dankbar bin: für die erst Tipps und dann Vorschläge vom Präsident Gerhard, weil er immer dabei war, mir geholfen (abgesehen vom Col de Sanetsch) hat das beste aus der Tour rauszuholen und für mich immer da war. Danke!

Natürlich bin ich euch Nils, Nicki, Pauli, Leah und Susi sehr dankbar, dass ich so unterwegs sein durfte. Und sagt ja nicht dass es die schönsten 2 Wochen der Ferien waren weil i ned da war!

Was mir nicht fehlen wird: eine nächtliche Föhn Aktion, wie in Sion am Campingplatz. Hab beim nächtlichen Lulugang gesehen, dass es einen Föhn gibt und habe dann ca eine Stunde lang alle nassen Sachen trocken geföhnt oder zumindest halbwegs trocken.

Vermissen werde ich Gespräche mit anderen Radlern, wenn man ei. Stück gemeinsam fährt – hätte ich eigentlich jeden Tag.

Worüber man sich freut, wenn man auf Schweizer Alpenpasse mit dem Rad fährt: wenn man die Bremsen der entgegenkommenden Autos nicht mehr riecht weil dann ist man schon weit oben und über Wohnmobile, weil die überholen meistens sehr langsam und bevor ein Wohnmobil kommt ist meißtens lange kein Verkehr.

Ich habe übrigens die Bananen – Pavian – Hintern Theorie von der Nordkap Tour bestätigt: ich habe weniger Bananen gegessen und ich bin mir sicher mein Hintern ist nicht so rot wie damals. Also Bananen essen macht den Popo rot.

Also ich muss schon sagen Zermatt Grindelwald und die Schweiz überhaupt sind immer eine Reise wert, wobei man muss ja nicht über so viele Pässe anreisen wie ich, aber mit dem Rad anreisen ist schon empfehlenswert – weil klimaneutral.

Ich fahre auf einer Straße bergab es geht definitiv bergab und neben mir fließt ein Fluss. Der fließt auch bergab er kommt mir entgegen was heißt das? Wenn’s nicht steil bergauf geht glaube ich schon es geht bergab.

Gegenwind, Gegenwind, Gegenwind. Es ist einfach immer nur Gegenwind. Einmal fahre ich und ich freue mich über Rückenwind, als ich bei ein paar Fahnen vorbeikomme sehe ich es geht einfach nur kein Wind und des war so guat.Eigentlich war immer Gegenwind. Bergauf-anstrengend, bergab-lässig, geradeaus-Gegenwind- grauslich. Da fahre ich lieber gleich bergauf. Da habe ich wenigstens eine schöne Aussicht.

Und ja genau: Rennradfahrer lassen sich von Reiseradlern nicht überholen. Sie bleiben stehen machen einen Fotostopp.

Einmal habe ich mir ein Späßchen mit einem Rennradfahrer erlaubt – er hat mich langsam überholt, dann habe ich ihn überholt und habe ein bisschen Gas gegeben. Ich habe ihn dann wieder überholen lassen und habe ihm gesagt just a joke. Er hat es offensichtlich nicht lustig gefunden.

Richtige Entscheidung – mein Rad. Nicht so schnell aber perfekt für die Berge und die MTB Abschnitte in Zermatt und Grindelwald. Wir haben uns sehr lieb!

Bergab auch echt cool!

Was ich nicht vermisst babe – eigentlich unglaublich: meinen Sulzberg, naja eigentlich bin ich ihn auf der Tour ja eh ca. 46 mal gefahren.

Auf was ich mich schon freue: den echten Sulzberg und natürlich mein Rennrad – ca. 25 kg leichter als ich jetzt fahr, wehe wenn sie losgelassen…

Was sehr schön war: eure lieben Kommentare und what’s app Mitteilungen. Da fühlt man sich nicht so allein. Danke!

Unnotigste Aktion: Nein, nicht die Fahrt auf den Col du Sanetsch – ist ein echt lässiger Berg sondern Luft aus den Reifen lassen in Zermatt und dann kommt aus der Pumpe nur Wasser. Des war a Schass!

Übrigens wenn du einmal über den Gotthard oder durch den Tunnel musst und es ist Stau, dann hab ich eine Lösung parat. Ich war nämlich nach dem Süstenpass am Südportal des Tunnels und gestern am Nordportal. Also man kann den Tunnel auch umfahren. Tipps dazu gibt’s kostenlos bei mir.

Beliebteste Fahrradmarke in der Schweiz: ganz klar und mit großem Abstand BMC – echt geile Teile!

+ und – vom Gewicht: 1 Selfiestick verloren und 2 Steine (Zermatt und Eiger) dazugekommen

Vermissen werde ich ganz sicher: Cookie Monster. Aber kaputt ist kaputt!Ev. Kann man mit guten Kommentaren ja noch was retten – sagt was dazu. Der Grabstein steht jedenfalls bereit.Danke, das wars!

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9 Antworten zu Tag 14 – das beste kommt zum Schluss

  1. Judith Kaiser sagt:

    Eine Unterschriftenliste zum Erhalt des Cookie Monster Trikots ist gestartet! Hoffe, ich bekomme genug zusammen! 😉

    • Tom K sagt:

      I kenn a gute Schneiderin in der Nachbarschaft. Für die gute Frau ist so ein Reißverschluss a Klacks!
      Ausserdem, Du hast das Cookie Monster doch lieb 😉

      War wieder mal a geile Tour was Du da abgeliefert hast

  2. Susi sagt:

    Ich bin dabei. Cookie Monster darf nicht sterben

  3. Gerhard sagt:

    Najo, wenn du nun a neue Dress brauchst, ich hab einige RCP-Garnituren lagernd.
    Gratuliere zu deiner Tour und danke für die Berichte!
    LG, Gerhard

  4. Susi sagt:

    Jetzt weiß ich auch, was ich machen muss, damit ich eine intensive Umarmung kriege :ich picke mir ein Foto der Black pearl aufs Hirn. 😂

  5. Tom K sagt:

    Sehr genial von die Kids
    Und deine Freude von Ankunft und Wiedersehen spürt man da einfach voll durch.
    Respekt

    • Harald Rinner sagt:

      Danke. Ja hab mich voll gefreut. Freu mich aber auch schon auf eine gemeinsame Runde mit dir am besten am Sulzberg.

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