Alles abgehakt und an nach Hause

Ja, alles abgehakt – Wale gewatcht und auch noch ein Nachtrag zu gestern: Sprachunterricht. Wir waren ja am Gullfoss, dem goldenen Wasserfall. Merkt man sich ja sooo schwer. Deshalb haben wir gestern eine Eselsbrücke gebaut. Foss ist immer der Wasserfall – das weiß man ja, und der goldene Wasserfall ist der Gullfoss – und wenn man dann noch goldenes isländisches Bier mit Namen Gull hat ist das dann…

…oder hat der Gollfoss geheißen? Keine Ahnung, das Bier war jedenfalls gut!

Der letzte Abend war auch noch recht lustig!

Happy, oder?

Früh aufstehen, zelt abbauen und ab zum Hafen. 9 Uhr – der Wal Watcher Dampfer legt ab. Mit an Board sind 8 österreichische Touristen in Schiunterwäsche und bester Laune. Man kann sich auch noch wärmende Overalls holen – so manche(r) nimmt das Angebot gerne an.

Walsichting, Walsichtung!

Ein paar Wale haben wir gesehen – beeindruckend. Hat sich auf jeden Fall gelohnt die Schifferlfahrt. Damit ist auch der letzte Programmpunkt erfolgreich abgehakt. Jetzt kommt der Regen – Island weint weil wir abreisen; und ein bisserl traurig sind wir auch.

Fahrradkette einmal anders
Noch ein letztes Foto am Flughafen…
…und ab geht’s nach Hause. Da sehen wir euch alle wieder und deshalb sind wir sehr glücklich. Bis bald Ferdi!

Wir sind gerade bei der Heimreise und die Zeit vergeht wie im Flug.

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Wie in der Schule

Heute Sightseeing Tag 2. Erste Station Reykjavik City, naja City ist gut aber interessant und schön. Zu Beginn waren wir beim Denkmal von Leif Eriksson, dem wahren Entdecker Amerikas. Ja, da lernen wir Geschichte.

Dann gings weiter in der Fußgängerzone. Die ist ja vielleicht lustig.

Bunte Blumen in Reykjavik, wer hätte das gedacht. Sind eh selten.

Am Nachmittag gings dann zum Thingvellir – da treffen die Nordamerikanische- und die Eurasische Platte oberirdisch aufeinander. Auch ein seltenes Ereignis – fast wie die bunten Blumen in der Hauptstadt. Also jetzt Geographie pur.

Biologie hatten wir auch, in Island gibt es sehr wohl Bäume. Als Wald würde ich das aber nicht bezeichnen, das wäre etwas euphorisch formuliert. Die Baumgrenze liegt auf genau 32 Meter und das erklärt dann schon einiges.

Geschichte, Geschichte, der Jubel kennt keine Grenzen. In Thingvellir hielten die Isländer das erste Parlament der Welt ab. Im Jahre 930. Vor dem Mittelalter – na da schaut man aber. Das auch noch genau beim Graben der beiden Kontinentalplatten. Ist ja der Hammer, oder? Die Kids waren fast so begeistert wie wir. So macht Geschichte Spaß.

Apropos Parlament – natürlich haben wir in einer demokratischen Abstimmung entschieden was wir danach machen. Einstimmiger Beschluss: wir fahren zum Kerid Krater. Sehenswert!

Zu Hause am Campingplatz gabs die letzte Nudelparty des Urlaubs. Also Ernährung und Haushalt. Danach sind die Kids ins Schwimmbad gegangen – Sport! Morgen gibts hoffentlich noch einmal Biologie beim Whale Watching. Haltet uns die Daumen, dass wir auch wirklich welche sehen. Dann geht’s nach Hause. Wir freuen uns schon auf euch. Liebe Leah ein dickes Bussi, wir vermissen dich. Bis bald! Tolle Hasrfarbe übrigens!!!!

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Der Kreis schließt sich

Heute Sightseeing – golden circle. Lange von den unglaublich brav wandernden, nudelessenden Nils, Nicki und Pauli (Reihenfolge streng altersgemäß) erwartet und juhu, die Erwartungen wurden voll erfüllt.

Aber vorher Jause kaufen. Und siehe da:

Es gibt Wiener Schnitzel
Der Preis ist auch ganz okay – ist der Kilopreis.

So jetzt zum ersehnten gemeinsamen Entis und Rinners Sightseeing. Unsere erste Station haben wir per Mietwagen erreicht: Geysir – geil. Picknick inklusive.

Der hätte aber auch noch a paar Sekunden warten können.

2. Station: Gullfoss Wasserfall

Wir haben zwar schon einige Wasserfälle hier gesehen, doch der ist schon sehr beeindruckend. Wer die Dusche von Chuck Norris sehen will muss auf goodkoppandbadkoppontour.wordpress.com schauen. Es lohnt sich wie immer.

Ich fotobombe mein eigenes Selfie.

Und dann: ab zur secreet Lagune. Entspannung pur. Ein großes Thermalbecken und rund herum Becken mit bis zu 100 Grad – betreten verboten. Ansehen: sehr interessant.

Susi ist wohl mit Wickie verwandt. Die Größe passt ideal und gerade hat sie eine Idee….

Dann hab ich noch meine Freunde und auch die meines Trolls besucht: die Zwerge

Cool wars und morgen schauen wir uns Reykjavik an.

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Von 0 auf 45 in 3 Stunden

Bei Nachtemperaturen unter 0 Grad hat doch glatt ein Wikinger vor der Hütte im Schlafsack ohne Zelt geruht und ja da war noch was frei im Matratzenlager.

Also wir Abmarsch bei ca. 0 Grad.

Nach 3 schnellen und gegenwindigen Wanderstunden sind wir am Ziel in Landmannalaugur angekommen. Die Belohnung sind Nudeln und auch ganz okay ein ausgedehntes und zwar sehr ausgedehntes Bad im bis zu 45 Grad heißen Hot Pot. Sensationell  – ein absolut würdiger Abschluss des 6tätigen Treks. Weil so warm wies ausschaut is gar ned draußen im Wind.

Und dann noch die 4stündige Rückfahrt  nach Reykjavik mit zwei Stunden offroadfeeling und Flussdurchquerungen. A spannende Sache. Worauf i mi jetzt besonders freu: a gemütliche Geburtstagsfeier mit Judith. Happy birthday! Mit an Achterl Wein. Prost.

Ja, da gibts auch Räder, Fatbikes. Und die auch nur am Radlträger. Und weils ja eh jeder weiß: mir fehlt bei Rad!

Noch ein paar Fotos von heute:

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Heiter und immer weiter

Also es ist wirklich die Sonne gekommen – kurz, und auch das ist nicht bestätigt. Aber es gab nur kurze Nieselregenschauer und immer gute Sicht. Und die war geil! Heute wars eine Sensation, die Landschaft, die Stimmung und der Ausklang in der Hütte sowieso. Draußen ist es richtig kalt, der Wind bläst, ab und zu regnet es auch – eigentlich eh ein gutes Campingwetter. Kurz gesagt: recht ordentliches Islandwetter und kein Schneefall in Sicht.

Übrigens Infos über die Reise gibts auch auf goodkoppandbadkoppontour.wordpress.com – absolut empfehlenswert! Super Blog liebe Mädels!

Wir wandern gegen den Wind.

So schauen hier die Autos aus und die Straßen passen bestens dazu. Nein, die sind nicht für Radreisen geeignet – gar ned. Und auch, radlfahren wäre heute eher sinnlos gewesen. Da braucht man kein Rad mit, nein! Und meine fehlen mir auch ned. Nein, sicher ned. Verstanden ihr 2 Radfreaks?

Okay, das wäre auch mit dem Gravelbike gegangen.
Furten mit Rad – stell ich mir nicht so toll vor!

Heute: Bergetappe  – steil, steiler, Laugavegur. Gut dass keine Raucher mit sind, da braucht man eine gute Lunge. Mit Rad? Keine Chance!!!!!!

Die Aussicht ist ganz okay

Aufgrund der Wetter- und vor allem Windsituation verkriechen wir uns zur Mittagspause in einer Mulde und verzichten der Unmöglichkeit des Kochens geschuldet auf die wohlverdienten Nudeln. Es gibt Müsliriegel!

Schon zur Mittagspause sind wir auf ca. 1000 Metern Höhe und es stinkt. Nils meinte solange hat das aber noch nie gedauert, bis sich der Gestank eines Schasses verzieht. Nachdem sich da trotz starken Windes nix verzieht, schieben wir es auf den Schwefel. Rundherum steigen Rauchschwaden auf. Es stinkt fürchterlich.

Nein, diese Passage ist nicht fahrradgeeignet!
Cool, oder – da kann man sicher auch gut Nudeln kochen. Susi meinte nur: Achtung Jungs nicht niedersetzen sonst gibts weiche Eier…
Ja, da ist schön, nein auch das geht nicht mit dem Bike.
Coole schwarze abgeschliffene Steine – tausende
Unsere Unterkunft ist erreicht. Es gibt übrigens keinen Radabstellplaz.

Nach guten Nudeln spielen wir UNO bei Chips und Lightbier.

An dieser Stelle schöne und liebe Grüße nach Reykjavik zu den Entis und nach Kärnten zu Ferdi und allen Kaisers und nach Wieselburg, Amstetten usw.

Uns geht es gut, schöne Grüsse an alle, die das lesen. Ganz besonders an Tommy und Präsident Gerhard und auch an alle anderen Radfahrer.

Sehnsüchtig schaut unser Troll in die Ferne zu euch!
Unser Troll freut sich schon auf den HotPot morgen in Landmannalaugur

Unsere Hütte von oben. Warum ich da draufgegangen bin? Pauli würde sagen: weil ich es kann. Nein, hier ist kein Handyempfang und kein Internet. Hab geschaut ob da oben am Pass was geht – tut es nicht.

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Das kann ja heiter werden…

…wirds aber eher nicht. Regen, Wind, ned so toll. Wir bleiben noch in den Zelten und warten bis es heiter wird.

Laut Warden, dss ist vier die Rezeption bleibts den ganzen Tag so. Also is es wurscht wann wir starten. Um uns nicht den ganzen Tag zu versauen haben wir nicht nach dem morgigen Wetter gefragt. Die Hoffnung stirbt zuletzt – aber sie…

Was zeigt sie an? Gegenwind!
Richtung Süden schauts momentan eh ganz gut aus, aber wir gehen nach Norden…
So schaut Freude pur über eine gemeinsame Islandreise als Geburtstagsgeschenk aus.

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Haben die Meilen in Island?

Steht zwar immer km drauf auf den Schildern, aber stimmen tut da nix. Is schon cool wennst mit Kindern – also Jugendlichen oder sowas in der Art, unterwegs bist und nach stravagetrackten 13 km sagst: Juhu, nur mehr 2 km und dann kommt ein Schild mit 2,5 km und dann dauerts noch 4 km bis zum Campingplatz. Das sind dann richtig lustige zusätzliche 2 km. Und das is auch so in echt. Die wandern gern und da gibts kein maulen und kein murren. 2 zusätzliche km – die gibts übrigens jeden Tag – machen ihnen nix aus. Super Jungs! Ihr seid spitze!!! 👍

Heute gings durch die Lava- und Aschewüste. Eh schön, eindrucksvoll auf jeden Fall.

Mittagspause mit guten Nudeln. Obwohl, ich vermisse die Ravioli.

Wir gehen ja gegen die eigentliche Richtung des Laugavegur Trails. So haben wir zwar mehr Höhenmeter aber am Ende warten die warmen Quellen in Landmannalaugur. So geht aber sonst fast niemand. Oder sogar gar niemand? Auf jeden Fall haben wir oft Gegenverkehr und immer Gegenwind – immer! Ich hoffe wirklich, dass die warmen Quellen warm sind. Und ned nur für Isländer warm!

Juhu, die gehen aber brav.
Oh shit, die hängen mich ab.

Nach der Wüste wars wieder grün.

Natürlich hat es auch heute wieder Furten gegeben. Aber auch isländisches Bier und Kakao, den aber eher nicht aus Islands Plantagen.

Wir sind jetzt in Alftavatn, was soviel heißt wie Schwanensee. Wir sind auch an einem See. Schwäne – Fehlanzeige.

So verreisen Isländer im Inland

Morgen geht’s wieder rauf auf über 1000 Meter, was angeblich vergleichbar ist mit 3000 Metern in den Alpen – ja ich glaubs. Weil das Wetter morgen eher unbeständig sein soll, also sollen tut es das nicht, aber so sein halt, haben wir oben eine Hütte gebucht – nix Camping. Gute Nachricht: ohne murren und maulen! Danke Jungs!!!! Gute Nacht.

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Mit Sandalen über den 55 km langen Trail

Also – und aus meinem Deutschunterricht weiß ich sehr wohl, dass man mit also keinen Satz und schon gar keinen Absatz beginnt – also das mit den Sandalen ist so: also es ist eh nicht so, aber es war schon irgendwie in meinem Kopf…

Die Wanderschuhe von Judith sind ja sowas von hinüber und Ersatz gibts da sowas von nicht, also Schluss mit lustig – also wenn wandern lustig ist. David (und wir haben dich heute trotzdem fluchen gehört weil es sowas von steil war, weit steiler als bisher) und Judith sind nicht mehr am Trek. Sonja ist noch bis zur Mittagspause mitgegangen und ist dann wieder retour zu ihren Kids – und jetzt sind die drei nach Reykjavik unterwegs zum Schuhkaufen, und das bei den Preisen da. Viel Glück dabei liebe Judith. Dazu muss man wohl sagen, dass jeder von  uns mit Wanderschuhen angereist ist und ein weiteres paar Schuhe zum Furten mit hat, und ist warst dann auch schon. Zum Furten hat fast jeder was anderes, z.B. Crocs, Sandalen oder im Fall von Judith Neoprenpatscherl. Wenn da ein Paar Schuhe kaputt geht – Shit! Ja, ist so. Also liebe Judith und Sonja und David, viel Spass und alles Gute in Reykjavik und Toi Toi Toi beim Schuhekaufen.

Wir sind unterdessen unterwegs auf der ersten Etappe des Laugavegur. Nach ein paar Kilometern kamen wir zur ersten Furt…

Und dann (ja mit und beginnt man auch keinen Satz) sind wir am anderen Ufer und plötzlich der Schock.

Paulis Schuhe sind nicht da. Verloren? Nein, eher sollte sie jemand mitnehmen und hat sie am anderen Ufer vergessen.  Also muss ich wieder rüber und das mach ich auch. Und da sind sie – leider nicht. Naja eben doch verloren beim Überqueren der Pronga. Das ist klar de san weg. Plan B: Pauli kriegt meine Schuhe und i geh in den Sandalen den Laugavegur – Freude pur.

Doch sie wurden gefunden, die Schuhe. Sind irgendwo auf einer Schotterbank von einem Rucksack gefallen. Eh wurscht, die Schuhe sind da und i darf meine Wanderschuhe behalten.

Und nach der Mittagspause haben sich unsere Wege getrennt. Viel Spass liebe Entlesbergers. Wir vermissen euch.

Der Rest des Tages: Lavawüste, Gletscher, unglaubliche Canyons und richtig steil bergauf. Wir sind jetzt in Emstrur. In Emstrur ist gut – das sind ein paar Hütten und ein paar Zeltstellflächen. Nix Geschäft und nix Verpflegung. Macht aber nix, wir gaben ja Nudeln – mhmmmmm!

Zu schwer?

So, nach dem Nudelessen haben wir den Nils irgendwas aus dem Fuss entfernt und dann noch UNO gespielt und den Ramazzotti vernichtet sodass wir morgen eine weitere Wasserflasche haben. Gute Nacht! Übrigens Internet – Fehlanzeige….

Morgen – wenn ihr das liest ist es dann heute, oder gestern, oder… wegen der fehlenden Internetverbindung – geht’s dann eher flach weiter. Mal schauen ob wieder was passiert.

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Der Laugavegur beginnt

Also Coronatests waren alle negativ und das ist wiederum positiv – also zumindest für uns und alle die wir treffen. Unser Motfallplan war eigentlich auch schon geschmiedet: 2 Wochen Quarantäne auf Islands Wanderwegen – die sind halt dann für alle anderen gesperrt. Aber damit können wir leben. Aber eh wurscht weil alles positiv weil Tests negativ. So jetzt geht’s los. Wir wandern. Leider nur mehr zu fünft. Aber das ist wieder eine andere Geschichte – siehe goodkoppandbadkoppontour.wordpress.com. Nur soviel: ein Coronatest ist nicht Schuld, sondern ein kaputter Wanderschuh. Leider.

So Abmarsch! Gut ausgeruht, gut angewamperlt und dem Wegweiser folgend. Laugavegur wir kommen.

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Über die Lava vom Eyjafjallajökull

Gestern zur Hölle – na die Hütte stand auf der Gott sei Dank bereits erstarrten kalten Lava vom Eyjaköllairgendwas.

Heute gings über den Fimmförduhalspass und dann über die Lava und einen Nebenkrater vom Eyjaehschonwissen runter nach Porsmörsk. Auch diese Lava war erstarrt und nicht mehr heiß. War wieder richtig lässig die Gegend. Zelte sind aufgestellt – jetzt regnets. Gute Nudeln hats gegeben und jetzt warten noch warme Quellen – haben wir uns verdient. Juhu!!!

Und morgen geht’s auf den Laugarvegur – und deshalb sind wir eigentlich da. Yeahhh!

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