Tour de Herz

Am 11. Juni war´s dann soweit – Tour de Herz. Spenden waren gesammelt – DANKE an alle Spender – und gemeinsam mit meinen Clubkollegen Marc und Christoph ging´s ab nach Wien. Im Auto! Start kurz nach 7 Uhr und los gings auf die 300 km Tour. Lässige Sache, coole Begleiter, gutes und schnelles Tempo. Das macht Spaß, bis dann ab km ca. 5. Da hab ich dann schon überlegt – tempobolzen in der Einserreihe. Nix reden, nicht sehr relaxed. Vielleicht doch nicht ganz meins. Obwohl die Tour de Herz ja eine echt super Sache ist. Es wurde viel Geld für herzkranke Kinder gesammelt, die nicht das Glück einer guten Behandlung haben, wie z,B, bei uns in Österreich. Also Einserreihe, Windschatten, Tempo. War dann aber eh nicht die ganze Zeit so, ich hatte doch einige Zeit zum Tratschen und hab da lässige Gespräche geführt und coole Leute kennengelernt. Zum Beispiel den „Verrückten“ Florian. Verrückt im positiven Sinn? Naja, eher verrückt im Sinne des Wahnsinns. Ist er doch glatt die 100 km von zu Hause zum Start per Rad angereist. Im Ziel hat er sich dann auch gleich verabschiedet. Nix Schnitzerl essen und ein kleines Bier als Belohnung für die Fahrt. Nix! Nein, Heim ist er geradelt – 100 km, nachdem er eh schon 100 km zum Start und 300 km vom Start bis ins Ziel geradelt ist. Ja, ein erfolgreicher Tag am Radl endet für ihn wohl erst bei 500 km. Unser Hero! Cooler Typ! Für uns Normalsterbliche war´s dann doch leichter. Zumindest die An- und Abreise. Resümee: Super Organisation, genügend Labestellen mit allem was man so braucht und noch viel mehr. Lässige Strecke super Fanclub in Ybbs und eine Polizeieskorte durch Wien. Empfangen von Musikanten des Bundesheers und tollen Fans und dann ein reichhaltiges warmes Buffet mit kaltem Bier. Danke an die Veranstalter für die perfekte Organisation. Also Speicher wieder auffüllen und dann radelten wir noch zurück zum Start, wo unser Auto stand. Quasi eine den Tag abschließende Radfahrt ca. 9 km durch die verwirrenden Gassen und Straßen Wiens und gemütlich im Auto nach Hause. Obwohl… einer war da doch noch mit dem Radl unterwegs… ein Verrückter. Ziel hat auch er irgendwann erreicht und die 500 km tatsächlich geschafft. Irre! Gratulation- Hero!

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