In der Kürze liegt die Würze

Na wenn i das gewusst hätte. Da plan i gestern noch ewig lang herum damit i ned das bergauf zurückfahren muss, was i gestern gedownhillt bin – is sehr, sehr steil und meine Bremsscheiben glänzen jetzt in schwarz – ja, deshalb hab i umgeplant. Nach Bormio geht’s nämlich wieder ein Stück retour. Also umgeplant. Eine Runde um Livigno und dann nach Bormio. Quasi Kurzetappe. Aber die Runde mit 10 % Steigung angegeben hats in sich. Anstieg auf der Schipiste, nix unter 20 % Steigung, dann schickt mich das Navi entgegen einer Downhill Strecke. Geht natürlich nicht, ist eh ein Verbotsschild dort. Weiter auf der Schipiste. Diretissima (schreibt man das so?) und nicht in Serpentinen. Naja, irgendwann bin i oben. Hab viel schieben müssen. Oben gibt’s einen Apfelstrudel mit Cappuccino zur Belohnung. Oben ist übrigens bei der Seilbahnstation. Sitzen einige Mountainbiker da. Alle mit Downhillbikes und alle mit der Gondel raufgefahren. Das sowas a geht?! Rein optisch pass i eh fast zu den Downhillern mit meiner Bikehose. Hab nämlich eine Mountainbikehose und da braucht man einen Gürtel. I find den aber nicht mehr. Ist aber echt lässig die Hose mit Taschen und Belüftungsschlitzen. Kurzum lässig aber ohne Gürtel hält die beim Wiegetritt ned lange und i schau so aus wie die coolen, lässigen Downhiller – dabei hab i mir seit der Gürtel weg ist eh viele Chips und Süßigkeiten reingehaut. I will halt sparen und keinen neuen Gürtel kaufen. Der fehlt übrigens seit letzten Sommer und die Hose hält ohne noch immer ned.

So bergab was genauso schwierig wie bergauf. Technisch, steil, Geröll und meine Bremsen im A… Laut aber Bremswirkung eher mickrig. Eigentlich weg. Da muss i reparieren. Später. Aber so wars schon lässig. Coole Trails, schöne Aussicht. Bewölkt halt und eher kein Fotowetter. Aber für mich lässig.

I bin dann noch über den Passo Eira mit 2208 Meter und den Passo Foscagno mit 2291 Metern geradelt. Dann runter nach Bormio. Da bin i jetzt. Bin um 15:30 Uhr angekommen. Kurzetappe. Aber Hallo, 42 km und laut Tacho 1300 Höhenmeter haben noch nie so wehgetan. Die Höhenmeter stimmen eh ned, weil der Tacho beim Schieben meistens auf Stopp geht. Und geschoben hab i viel. Nach Bormio gibt’s ewig weit nix zum Campen. Also früh aufhören und Rad reparieren (Bremsbeläge hinten tauschen, Schaltung reinigen, Gänge einstellen), Wäsche waschen, weitere Route am Handy planen und mit Unterkünften abstimmen. Also Wartungs- und Planungsarbeiten waren angesagt. Das macht (sagt) man so, um nicht zu sagen, dass die Beine schwach sind und der Körper nicht mehr kann. Morgen kann er sicher wieder. Des Radl herrichten Planen dauert ewig. Als i fertig bin ist es 18 Uhr und i geh zum Pizzaessen. Beim Warten schreib i am Blog. I wart aber eh ned so lang wies ausschaut.

Abendessen ist Pizza. Verdient hab ich sie mir, auch wenn es nach wenig radfahren ausschaut heute. Anstrengend wars vor allem auf der Schipiste. Bin jetzt ca. 4 km vor Bormio auf einem kleinen lässigen Campingplatz. Morgen wird wieder geradelt. Juhu! Wenn die Beine schmerzen und der Körper schwächelt, dann kannst lesen, dass die Bremsen oder die Gangschaltung eine lange Strecke leider nicht zugelassen haben. 😉

2 Antworten

  1. Susi sagt:

    Coole pics. Lass dir cappuccino und pizza in Bella Italia gut schmecken und vergiss nicht auf den vino rosso. 🍷

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